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Mehr als 900 Starter genießen den Red Castle Run in Rotenburg bei perfektem Wetter

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Von: Clemens Herwig, Christopher Ziermann

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Der rote Rauch verkündete auf dem Rotenburger Festplatz alle 30 Minuten einen neuen Durchgang des Hindernislaufs. Dann mussten die Teilnehmer des Red Castle Runs die erste Herausforderung meistern und über eine dachstuhlähnliche Konstruktion mit Netzen klettern.
Der rote Rauch verkündete auf dem Rotenburger Festplatz alle 30 Minuten einen neuen Durchgang des Hindernislaufs. Dann mussten die Teilnehmer des Red Castle Runs die erste Herausforderung meistern und über eine dachstuhlähnliche Konstruktion mit Netzen klettern. © Christopher Ziermann

Mehr als 900 Läuferinnen und Läufer sind am Sonntag beim Red Castle Run in Rotenburg gestartet und haben sich den vielen Herausforderungen des Hindernislaufs gestellt.

Aktualisiert um 21.15 Uhr - Organisator Klaus Hartwig von der Neuensteiner Sportagentur Speed sagt: „Wir sind rundum zufrieden. Auf so perfektes Wetter haben wir seit 2019 warten müssen.“ Außerdem dürften über 2000 Zuschauer auf den Beinen gewesen sein, von denen die Läufer in der Stadt, an der Fulda und auf dem Übungsgelände der Alheimer-Kaserne angefeuert wurden.

Das Ziel von 1000 Teilnehmern hat die Sportagentur damit zwar verpasst – das sei aber nicht schlimm, so Hartwig. Das angenehme Wetter (unter 25 Grad, strahlender Sonnenschein) trug dazu bei, dass Läufer und Zuschauer viel Zeit im Start- und Zielbereich auf dem Festplatz verbrachten, wo es Getränke und Essen gab und sich eine gewisse Festival-Stimmung entwickelte. Die Hälfte der Teilnehmer ging über acht Kilometer an den Start, die andere Hälfte verteilte sich auf die vier Kilometer lange Kinderrunde und die besonders anspruchsvolle 16-Kilometer-Runde. Insgesamt waren mehr als 30 Hindernisse Teil der Strecken.

Das Deutsche Rote Kreuz musste rund 30 Läufer behandeln – dabei sei aber alles im bei solchen Hindernisläufen üblichen Rahmen geblieben, so Hartwig. Meist ging es um Schürfwunden.

Bei der Erstauflage waren 2019 bei großer Hitze rund 1200 Starter dabei gewesen, 2021 unter Corona-Einschränkungen und bei kaltem, regnerischen Wetter 800. Bei der dritten Auflage gab es diesmal kaum „Stau“ vor den Hindernissen. Speed hat die maximale Starterzahl von 200 im Jahr 2019 auf 100 pro Durchgang verringert. „Dadurch entzerrt es sich etwas“, sagt Hartwig.

Pitschnass schon nach den ersten Metern: Nach dem Start des Red Castle Runs auf dem Festplatzgelände geht es für die Läufer erst einmal durch die Fulda.
Pitschnass schon nach den ersten Metern: Nach dem Start des Red Castle Runs auf dem Festplatzgelände geht es für die Läufer erst einmal durch die Fulda. © Märthe Werder

Viele helfende Hände sorgten für einen weitestgehend reibungslosen Ablauf

Dass es beim Hindernislauf weitgehend reibungslos lief, lag auch an den vielen Unterstützern. So war die Wasserversorgung für den Marktplatz morgens durch ein geparktes Fahrzeug versperrt. Kurzfristig musste eine Leitung zu einem anderen Hydranten gelegt werden, wofür der Rotenburger Bauhof sorgte. Die Feuerwehr brachte eine Spontanlieferung Wasser aufs Kasernengelände, wo der Boden mehr Flüssigkeit aufsaugte als erwartet.

Zur Veranstaltung beigetragen haben laut Hartwig über 200 Personen – Speed-Mitarbeiter, THW, Feuerwehr, Sponsoren, Vereine und viele mehr. Allein 40 Streckenposten stellte der Ukraine Hilfe- und Kulturverein Bad Hersfeld-Rotenburg. Die Vereine werden im Gegenzug von Speed mit Spenden bedacht. Zusätzlich waren rund 50 Freiwillige an Bord, die „den Red Castle Run zu ihrem Projekt gemacht haben“, so Hartwig, und gänzlich ehrenamtlich zum Hindernislauf beitrugen.

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