Strategie der Eigenständigkeit bleibt unverändert

Ulrich Hornstein verlässt das KKH Rotenburg

Geht nach Süddeutschland: Ulrich Hornstein, seit einem Jahr Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Rotenburg, zieht es in seine Heimat.

Rotenburg. Ulrich Hornstein (46), seit einem Jahr Geschäftsführer am Kreiskrankenhaus in Rotenburg und zuvor in derselben Position am Herz- und Kreislaufzentrum (HKZ) tätig, verlässt Rotenburg zum Jahresende.

Hornstein hat ein Angebot in Süddeutschland erhalten. Da seine Familie in der Nähe von Regensburg lebt, möchte er die Gelegenheit wahrnehmen und wieder näher in seine bayerische Heimat ziehen. „Dort erwartet mich die Leitung eines Krankenhauses, das sich nahe meinem Lebensmittelpunkt befindet“, erklärt Hornstein.

Jan Dreher, Vorstand des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf, alleiniger Gesellschafter des Kreiskrankenhauses Rotenburg, betonte, man wolle einen reibungslosen Übergang ermöglichen und daher frühzeitig informieren. Für die Nachfolge sei eine Personalberatung beauftragt.

Unter der Leitung des Betriebswirts und mit Hilfe des guten Zusammenhalts innerhalb der Krankenhausleitung und Mitarbeiterschaft habe sich das Haus weiter erfolgreich entwickelt, erklärte Dreher. „Ulrich Hornstein hat für das Kreiskrankenhaus viele Herausforderungen gemeistert.“ Das Haus sei wieder in ruhigem Fahrwasser. „Hierfür sind wir ihm zu Dank verpflichtet“, sagte Dreher. Er hätte Hornstein gerne noch länger am KKH gesehen, habe aber Verständnis dafür, dass dieser wieder näher zu seiner Familie ziehen wolle.

Mit dem Weggang von Hornstein verbinde der Diakonieverein keine strategische Veränderung. Man halte an der Eigenständigkeit des Hauses fest, sei aber an guter Nachbarschaft und Kooperation mit dem Klinikum Hersfeld-Rotenburg, zu dem auch das HKZ gehört, unverändert interessiert.

Das Kreiskrankenhaus Rotenburg ist ein Akutkrankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit 177 Betten. (ank)

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