Ulrich Hornstein wechselt vom HKZ ans Kreiskrankenhaus Rotenburg

Von einem Berg zum anderen: Ulrich Hornstein, derzeit noch am HKZ, wird Geschäftsführer am Kreiskrankenhaus. Foto: Janz

Rotenburg. Noch ein Wechsel an einer Klinikspitze: Ulrich Hornstein wird Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Rotenburg (KKH). Bislang hat er das Herz- und Kreislaufzentrum (HKZ) geleitet.

Erst am Mittwoch hat das Klinikum Bad Hersfeld, das das HKZ kürzlich übernommen hatte, angekündigt, dass Hornstein das Haus Ende April verlässt. Am Donnerstag teilte nun der Diakonieverein Berlin-Zehlendorf als Betreiber des Kreiskrankenhauses mit, dass der 44-Jährige ab 1. Mai die Geschäftsführung auf der anderen Seite der Fulda übernimmt. Diakonie-Vorstand Jan Dreher hat die Personalie den Mitarbeitern verkündet.

Hornstein, der das HKZ seit 2012 geleitet hat, folgt auf Margit Schmaus. Sie hatte erst Ende Juli 2015 die kaufmännische Geschäftsführung übernommen, nachdem sich das KKH von Geschäftsführer Reiner Schickling und Verwaltungsleiter Sassan Pur getrennt hatte. „Wir wünschen Herrn Hornstein viel Erfolg für seine neue Aufgabe und freuen uns auf die Zusammenarbeit“, teilte Dreher mit.

Chirurgie-Chefarzt Dr. Martin Oechsner bleibt als ärztlicher Direktor in der Leitung des 200-Betten-Hauses - ebenso wie Oberin Caren Hünlich. Das KKH hat Gespräche mit dem Klinikum Bad Hersfeld wegen einer möglichen Fusion geführt. Unklar ist, wie es damit weitergeht. Das Land Hessen nennt ein solches regionales Konzept als Voraussetzung für die Förderung der Renovierung eines Bettenhauses am Kreiskrankenhaus.

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