Bisher rund 1300 Stimmen abgegeben 

Umfrage zur Zukunft des Steinwegs in Rotenburg: Noch ist alles offen

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Autos raus, aber auch Radfahrer vom Rad: So lauteten einige Kommentare auf Facebook zur Debatte um die Verkehrsregelung im Rotenburger Steinweg.

Wie soll der Steinweg künftig verkehrstechnisch entwickelt werden? Das Stadtmarketing sammelt dazu Stimmen aus Rotenburg, derzeit ist das Votum knapp. 

Soll der Steinweg verkehrsberuhigter Bereich bleiben oder sollen alle Autos raus und eine reine Fußgängerzone daraus gemacht werden? Darüber stimmen derzeit viele Rotenburger auf Facebook und persönlich in der Tourist-Information am Marktplatz ab. Initiiert hat die Abstimmung die Marketing- und Entwicklungsgesellschaft MER. Auch in ihrem Büro an der Brückengasse kann man votieren.

Rund 1070 Stimmen gab es bis Mittwochvormittag auf Facebook, weitere 200 bei der Tourist-Info und im Büro der MER. Ein klares Votum lasse sich noch nicht feststellen, erklärte MER-Geschäftsführer Torben Schäfer. 57 Prozent der Facebook-Stimmen sind derzeit für die Einrichtung einer Fußgängerzone.

Abgestimmt wird noch bis Samstag

Diskutiert wird fleißig im Internet und auf der Straße. „Das ist Demokratie“, sagt Schäfer. Das knappe Stimmungsbild zeige auch, dass es nicht leicht ist, eine Entscheidung zu treffen. Noch bis Freitagnacht, 24 Uhr, kann man bei Facebook abstimmen. Persönlich kann man sein Votum auch noch am Samstag, 11. Mai, ab 10 Uhr bei Infoständen zum Tag der Städtebauförderung auf dem Marktplatz abgeben. 

Ein paar Argumente aus den Debatten für Unentschlossene:

Der Standpunkt: Alles lassen, wie es ist

  • Die Geschäfte im Steinweg könnten geschwächt werden. Besonders Gehbehinderte nutzen die (derzeit illegale) Parkmöglichkeit direkt vor Apotheke oder Optiker.
  • Von Autos gehe praktisch keine Gefahr aus, es ist bisher nichts Schwerwiegendes passiert. Schlimmer seien rasende Radfahrer.

Der Standpunkt: Steinweg sollte Fußgängerzone werden

  • Man kann ungestört von Autolärm und -abgasen vor Gaststätten sitzen oder durch die Straße bummeln.
  • Besonders schwächere Verkehrsteilnehmer wie Kinder oder gehbehinderte Menschen (Altenzentrum) können sich gefahrlos in der Zone bewegen.
  • Der Steinweg kann im Zuge des Stadtumbaus komplett neu gestaltet werden mit Bänken, Spielgeräten, Wasserlauf. Die Aufenthaltsqualität steige, davon könnten Gastronomie und Geschäfte profitieren.
  • Die Entfernungen, auch von Parkplätzen, sind nicht wirklich groß, man könne den Weg bequem durchlaufen und auch mal vor Schaufenstern stehen bleiben, statt daran vorbeizurauschen.
  • Radfahrer müssten Schrittgeschwindigkeit fahren.

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