Einer der Besten seiner Zunft 

Von der IHK ausgezeichnet: Sven Strauchmann aus Rotenburg

Mit Bravur bestanden: Sven Strauchmann (26) ist einer der besten Auszubildenden Hessens und sogar Deutschlands.  FOTO: Dieter Schachtschneider
+
Mit Bravur bestanden: Sven Strauchmann (26) ist einer der besten Auszubildenden Hessens und sogar Deutschlands.

Sven Strauchmann gehört zu den Besten Auszubildenden in Hessen und deutschlandweit.

Rotenburg – 156 von 3700 Azubis im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg haben ihre Prüfungen mit „sehr gut“ bestanden. Einer von ihnen ist der Rotenburger, der bei der Firma Grunewald in Kassel seine Ausbildung zum Mediengestalter absolviert hat.

Während seiner dreijährigen Lehre hat Strauchmann vor allem die hauseigenen Drucke wie Flyer, Kalender und Verpackungen gestaltet. Auch Fotografie und Bildbearbeitung gehörten dazu. In seinem letzten Lehrjahr übernahm er kurzerhand die Leitung der Abteilung für Großformatdrucke – eine große Verantwortung für einen Auszubildenden. Inzwischen arbeitet er größtenteils in der technischen Entwicklung. Was er genau macht? Seinen Großeltern würde er sagen: Bilder, Texte und Grafiken für unterschiedliche Druckmedien zusammenführen und Plakate, Kalender und Logos entwickeln.

„Sonst wäre das auch der falsche Beruf für mich.“

Sich selbst würde Strauchmann als kreativ bezeichnen. „Sonst wäre das auch der falsche Beruf für mich.“ Auch Humor zählt er zu seinen Stärken. Der ist ihm auch bei der Arbeit sehr wichtig. Als Team-Player ist ihm die gute Zusammenarbeit mit seinen Kollegen generell sehr wichtig. „Wenn’s mit den Kollegen nicht stimmt, kann die Arbeit noch so viel Spaß machen“, sagt der frischgebackene Mediengestalter.

Bei der Firma Grunewald scheint aber alles zu passen. Die Arbeit macht ihm Spaß und er kann sich gut vorstellen, noch lange dort zu arbeiten. Er ist, gerade in Corona-Zeiten froh über seine Festanstellung und sieht darin eine große Chance, erst einmal Erfahrungen zu sammeln und Verschiedenes ausprobieren zu können. Weitere Pläne für seine berufliche Zukunft hat er noch nicht.

Er möchte in Rotenburg bleiben.

Für sein Privatleben hingegen schon: Im nächsten Jahr möchte der 26-Jährige mit seiner Freundin in Rotenburg zusammenziehen. Momentan wohnt er bei seinen Eltern. Das ist aber nur eine Zwischenlösung. Während seiner Ausbildung hat er mit einem Kumpel in einer WG in Kassel gewohnt. „Alles, was ich brauche, ist hier in Rotenburg.“ Seine Familie wohnt im Umkreis und auch sein Fußballverein, der TV Braach, hält ihn in seiner Heimatstadt. Dafür nimmt er auch gerne die jeweils 40 Minuten Fahrtzeit zu seiner Arbeitsstelle in Kauf.

Dass es ihn beruflich in die kreative Richtung ziehen würde, hat sich schon während seiner Schulzeit an der Jakob-Grimm-Schule gezeigt. Schon damals beschäftigte er sich mit der Bearbeitung von Bild-, Video- und Audio-Medien. Nach dem Abitur studierte er zunächst Digitale Medien in Fulda. Nach vier Semestern merkte er aber, dass es nicht das Richtige für ihn war. Im Anschluss absolvierte er ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Förderstufe in Rotenburg bevor er über das Arbeitsamt auf den Ausbildungsplatz bei Grunewald aufmerksam wurde. (Von Lea-Sophie Mollus und Nicole Schippers)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.