Produkt aus der Heimat am anderen Ende der Welt

Die Welt ist doch ein Dorf: Rotenburger trifft im Südpazifik auf Kirchners Tuk Tuks

Stolz und absolut zufrieden: Taxifahrer Tony posiert auf Tonga mit seinem solarbetriebenen Tuk Tuk.

Alheim/Tonga. Was für ein Zufall: Da ist der ehemalige Rotenburger Maik Exner am anderen Ende der Welt und trifft auf ein Produkt aus seiner Heimat: Die solarbetriebenen Tuk Tuks des Alheimer Unternehmens Kirchner Solar Group.

Meilenweit von zu Hause entfernt und die Heimat doch so nah: Der gebürtige Rotenburger Maik Exner staunte nicht schlecht, als er in seinem Weihnachtsurlaub auf der südpazifischen Insel Tonga auf ein Stück seiner Heimat traf: Ein weinrotes Tuk Tuk. Die sonnenbetriebenen Auto-Rikschas sind der neueste Wurf des Alheimer Unternehmers Lars Kirchner - wir berichteten.

Die Tuk-Tuk-Begegnung

„Die Begegnung war ein unglaublicher Zufall“, sagt der 32-Jährige. Er selbst sei in Rotenburg geboren, lebe aber mittlerweile in Berlin, seine Mutter sei mit Lars Kirchner gemeinsam in Oberellenbach aufgewachsen. „Das muss man sich mal vorstellen: Da treffe ich am entlegensten Punkt der Welt auf ein Produkt aus meiner alten Heimat“, erzählt der Mediziner, der sich derzeit in der Facharztausbildung befindet. In diesem Augenblick sei ihm die Welt wie ein Dorf vorgekommen.

Der Tuk-Tuk-Fahrer

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Neugierig auf das Fahrgefühl machte der Wahl-Berliner sogleich mit seiner Verlobten Marit Zehrer eine Spritztour mit einem Taxi-Tuk-Tuk. Ihr Fahrer war Rick. Der Tongaer wurde von Kirchner Solar als Testfahrer ausgewählt und hatte das umweltfreundliche Gefährt gerade erst in Betrieb genommen. Vorher fuhr er ein reguläres Taxi, eine Spritschleuder. Auf Hochglanz poliert ist das sonnenbetriebene Taxi jetzt Ricks ganzer Stolz. Wie Exner erzählt, ist der Tongaer glücklich, deutsche Ingenieurskunst testen zu dürfen.

Die Tuk-Tuk-Fahrt

Einen weiteren Tuk-Tuk-Fahrer, Tony, lernten der Ex-Rotenburger und seine Verlobte kennen, als sie sich zum Flughafen bringen ließen. Auch er schien von dem neuen Dienstwagen überzeugt zu sein und posierte stolz vor seinem neuem Tuk-Tuk-Taxi für ein Foto (unten).

Als das Paar dann in der weinroten Rikscha durch Tongas Straßen fuhr, zeigte sich auch in der Bevölkerung die Begeisterung für das neue Fortbewegungsmittel. Die Inselbewohner nickten den Fahrern freundlich zu und die Kinder kamen an den Straßenrand, um fröhlich zu winken.

Stolz und absolut zufrieden: Taxifahrer Tony posiert auf Tonga mit seinem solarbetriebenen Tuk Tuk.

Das Tuk-Tuk-Projekt

Exner ist sich ziemlich sicher: Das Kirchner-Projekt macht einen guten Eindruck und scheint auch die Taxi-Betreiber und Fahrer zu überzeugen. Diese fassten das Verhältnis der Tongaer zu den kleinen Automobilen in wenigen Worten zusammen: „Sie lieben die Tuk Tuks.“

Dass die motorisierten Rikschas so gut angenommen werden, macht Exner auf seine alte Heimat, die solche innovativen Produkte auf den Markt bringt, ungemein stolz.

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