Handball-Bezirksoberliga: Waldhessinnen kämpfen um den Titel, WHO-Frauen um den Klassenerhalt

Der FSG Waldhessen winkt die Krönung im Königreich

Sie wird am Samstag in Flieden gebraucht: Fabienne Eidam von der FSG Waldhessen hat jedoch Probleme mit dem Knie. Foto: Walger

Rotenburg. Während die FSG Waldhessen am Samstag um 17.45 Uhr beim TV Flieden durch einen Sieg Meisterschaft und Aufstieg perfekt machen will, kämpft die HSG Werra WHO tags darauf ab 16.30 Uhr bei Schlusslicht Hünfelder SV um ihre wohl letzte Chance auf den Klassenerhalt.

Kommt es ausgerechnet im „Königreich“ Flieden zur Krönung für die FSG Waldhessen? Das ist jedenfalls der Plan von Jonggi Pasaribu. Ein Selbstläufer werde das aber nicht, warnt der FSG-Trainer, obwohl der Gegner nur auf dem neunten und damit viertletzten Platz steht. „Im Königreich herrschen eben andere Gesetze“, witzelt er.

Er hat allerdings schon häufiger die Erfahrung gemacht, dass die Handballer aus der Gemeinde Flieden, die offiziell den Titel „Königreich“ führen darf, besonders heimstark sind: „Die präsentieren sich vor ihrem Publikum immer sehr engagiert.“ Außerdem gibt er zu bedenken: „Welche Mannschaft will schon, dass der Gegner ausgerechnet in ihrer Halle den Titelgewinn feiert?“ „Die gibt es nicht“, gibt er selbst die Antwort auf seine Frage. Einen von Sektfontänen klebrigen Fußboden zurückzubehalten, ist ja auch keine allzu verlockende Aussicht.

Zur Not zweiter Matchball

Pasaribu geht fest davon aus, dass das eine oder andere Fläschchen für den Fall der Fälle in den Taschen seiner Mädels darauf wartet, entkorkt zu werden. Doch erst will der Kontrahent besiegt sein. Klappt das nicht, dann hätte die FSG am letzten Spieltag beim TV Hersfeld noch einen weiteren Matchball.

Aber gleich der erste soll ja genutzt werden. Die personellen Voraussetzungen dafür könnten sehr gut sein. Hinter dem Einsatz von zwei wichtigen Spielerinnen steht jedoch noch ein Fragezeichen. Ausgerechnet die beiden Torjägerinnen, Anette Richter, die in dieser Woche erstmals wieder trainiert hat, und Fabienne Eidam, die von Knieschmerzen geplagt wird, drohen auszufallen. „Ich hoffe aber, dass wir in Bestbesetzung antreten können“, ist Jonggi Pasaribu zuversichtlich. Gespannt ist der FSG-Trainer, was sich sein Fliedener Kollege diesmal einfallen lassen wird. In ersten Aufeinandertreffen in der Hinrunde, das die FSG 32:23 gewann, hat der TV-Coach den Waldhessinnen Probleme damit bereitet, mit vier Rückraumspielerinnen und ohne Kreisläuferin zu agieren. „Da hat bei uns die Zuordnung nicht gestimmt“, erinnert sich Pasaribu.

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