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TG Rotenburg II startet mit Derby in Heringen

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Von: Alicia Kreth

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Handball, Christian Eimer (Mitte, TGR II), der hier gegen die WHO-Spieler Robin Schneider (links) und Sebastian Wolf zum Abschluss kommt.
Wollen den Tabellenführer ärgern: Rotenburgs Bezirksoberliga-Handballer um Christian Eimer (Mitte), der hier gegen die WHO-Spieler Robin Schneider (links) und Sebastian Wolf zum Abschluss kommt. © Alicia Kreth

Das neue Jahr hält für die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II zum Auftakt der Rückrunde direkt ein Derby bereit. In der Großsporthalle der Gesamtschule in Heringen trifft das Team von Trainer Jörg Ebenhoch am Samstag, 18 Uhr, auf den ungeschlagenen Tabellenführer HSG Werra WHO.

Heringen - Das Potenzial, die Siegesserie der Gastgeber zu stoppen, haben die Rotenburger, wenn es nach ihrem Trainer geht. „Wir sind immer gut für 30 Tore oder mehr, kassieren aber gut und gerne auch mal mehr als 30 Tore“, sagt Ebenhoch, dessen Team eine Tordifferenz von 190:190 Toren aufweist. „Das Potenzial ist vorhanden, aber der Angriff macht es nicht allein.“

Daher legt der TGR-Trainer den Fokus im Training auf die Deckung, um das eigene Spiel zu stabilisieren. „Wir müssen deutlich stabiler und stärker in der Deckung stehen“, nimmt der Coach seine Schützlinge in die Pflicht, weiß aber auch: „Ich habe in den letzten Spielen eine Steigerung gesehen.“

Hoffnungsvoll stimmen Ebenhoch auch die letzten Trainingseinheiten. „Wir haben zwischen den Jahren gut gerarbeitet. Das hat eine ganze Menge gebracht, um nicht aus dem Trainingsrhythmus zu kommen“, erklärt der Trainer, der am Samstag nur auf Leon Schmitt und Philipp Bonsack verzichten muss. Auf der Gegenseite fällt im Team von WHO-Spielertrainer Jan-Uwe Berz neben den Langzeitverletzten zusätzlich Lukas Weitz aus, der sich noch im Urlaub befindet.

Die Favoritenrolle liegt aber dennoch klar bei den Gastgebern. „Sie stehen zurecht da oben, das macht es für uns nicht einfacher“, weiß Ebenhoch. Während sein Team mit einem Sieg einen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde machen könnte, will das Team von Spielertrainer Jan-Uwe Berz seine Siegesserie fortsetzen und sich mit dem sechsten Sieg in Folge an der Tabellenspitze weiter von seinen Verfolgern absetzen.

Das Hinspiel in der Großsporthalle in Rotenburg verlief dagegen lange relativ ausgeglichen. Erst in der Schlussphase konnte sich die HSG entscheidend absetzen, um am Ende mit 37:33 als Sieger vom Parkett zu gehen. „Wir haben gut mitgehalten, waren in den entscheidenden Situationen aber nicht schlau genug und haben es nicht sauber zu Ende gebracht“, erinnert sich Jörg Ebenhoch.

Denn seither haben die Rotenburger in ihrem Spiel immer wieder ein oder zwei Phasen, in denen sie „unkonzentriert und übermotiviert agieren“. Wenn der Tabellenvierte dies am Samstag in Heringen abstellt, dann erwartet der TGR-Coach ein spannendes Duell.

Von Alicia Kreth

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