"Distel" aus Berlin

Witzig, frech, politisch: Kabarett zu Gast in Rotenburg 

Rotenburg. Zwei Finanzbeamte stürmen die Bühne und rufen zur Revolution auf. Sie wollen die Steuerlast gerecht verteilen und die Steuerverschwendung endlich stoppen.

Wann erlebt man so etwas schon mal? Am Dienstagabend im Rotenburger Bürgersaal. Auf Einladung der Tourist-Info der Stadt war dort das Kabarett-Theater „Distel“ aus Berlin zu Gast - eine Institution in Deutschland.

Trotz der Übertragung des Fußballspiels gegen Spanien im Fernsehen waren 130 Besucher gekommen - manche auch wegen des Fußballspiels. Und sie erlebten Dagmar Jaeger, Marko Bräutigam und Michael Nitzel - begleitet von zwei Musikern - in Höchstform: schauspielerisch und musikalisch stark, leidenschaftlich und bissig bis es weh tat. Das Ensemble bot beste Unterhaltung mit spitzem Humor, jeder Menge Spott und Sarkasmus - stachelig wie eine Distel eben. Und das Team wurde mit viel Beifall belohnt.

Wen auch immer es aufs Korn nahm, es ließ keine Zweifel daran: Die Entscheider in diesem Land brauchen dringend klare Ansagen. Die Botschaft am Ende: „Mischen Sie sich ein! Machen Sie klare Ansagen! Nur dann tut sich was!“

Von René Dupont

Stacheliges zum Schmunzeln:

Ein Steuerbeamter zur Anfrage eines Steuerzahlers: „Natürlich können Sie Ihre Frau abschreiben - als außergewöhnliche Belastung.“

Mehr stachelige Zitate lesen Sie in der gedruckten Donnerstag-Ausgabe der HNA Rotenburg-Bebraer Allgemeinen.

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