Keine Verletzten - Ursache unklar

Teile der Decke in Rotenburger Kindergarten St. Georg eingestürzt

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Die herausgebrochene Fläche wurde bereits gesichert.

Rotenburg. Kinder und Erzieher hatten Glück, als am Mittwochmorgen Teile der Decke eines Gruppenraums im Kindergarten St. Georg einstürzten und dabei niemand verletzt wurde.

„Es ist ein Glück, dass sich in dem Raum zu dem Zeitpunkt nur drei Kinder mit einem Erzieher aufhielten“, sagt Pfarrer Michael Dorfschäfer von der evangelischen Gemeinde, die Träger des Kindergartens ist.

Die Fläche unter der herabgestürzten Decke werde normalerweise für den Morgenkreis genutzt, sagt Christin Schweitzer. Die Mutter stand selbst im Raum, als die Decke einstürzte. Im Vorfeld sei im Stockwerk darüber ein Hämmern zu hören gewesen, dann krachte die Decke ein. Da die meisten Kinder bereits auf dem Weg zum Turnraum waren, befanden sich zum Zeitpunkt des Geschehens nur drei von den sonst 28 Kindern und ein Erzieher im Gruppenraum. „Gott sei Dank, war mein Kind nicht in dem Raum“, sagt Schweitzer. Sie verstehe nicht, warum die Kinder nicht mit Beginn der Bauarbeiten im Stockwerk darüber in einem anderen Raum betreut wurden. „Ich gebe mein Kind schließlich im Vertrauen im Kindergarten ab“, sagt sie. Bei Bauarbeiten müsse immer damit gerechnet werden, dass etwas passiert.

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Dieser Artikel wurde um 17:45 Uhr aktualisiert

„Ich habe mein Kind wieder mit nach Hause genommen“, sagt Schweitzer. Eine Erzieherin habe ihr aber versichert, dass sie ihre Tochter ohne Bedenken wieder in den Kindergarten bringen könne. Die Ursache sei noch ungeklärt, sagt Dorfschäfer. Die Bauarbeiten, die derzeit über dem Gruppenraum stattfinden, werden zunächst unterbrochen bis feststeht, warum die fünf Deckenplatten herunterstürzten, und der Schaden behoben ist. Ein Bauarbeiter, der im Stockwerk über dem Raum arbeitete, wollte nicht darüber spekulieren, ob ein Zusammenhang zwischen den Bauarbeiten und dem Einsturz der Decke besteht. Bis die Ursache geprüft ist, bleibt der Gruppenraum geschlossen, die Kinder werden in einem anderen Raum betreut. Das etwa zwei Quadratmeter große Loch in der Decke wurde provisorisch mit einer Plastikfolie abgeklebt.

Von Miriam Linke

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