Rotenburger Fuldabrücke wird ein Jahr früher fertig

Rotenburg. Die Sanierungsarbeiten an der Rotenburger Fuldabrücke - der Hauptzufahrt zur Altstadt - sollen statt geplanter 30 Monate nur noch 18 Monate dauern. Dafür wird die sechswöchige Vollsperrung schon in den nächsten Sommerferien, also im Juni und Juli 2011, stattfinden. Das erklärte Bürgermeister Manfred Fehr am Dienstag gegenüber unserer Zeitung.

Die Arbeiten waren vom Eschweger Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) ausgeschrieben worden. Eine Arbeitsgemeinschaft von mehreren Baufirmen hat nach Angaben von ASV-Pressesprecher Ulrich Wieditz ein Angebot abgegeben und dafür den Zuschlag erhalten. Demnach wird neben der Brückenauffahrt ein komplett neues Brückenteil errichtet. In der Zeit der Vollsperrung soll das alte Brückenteil abgerissen werden, das neue wird anschließend seitlich eingeschoben. Zuvor müssen neue Pfeiler und Brückenköpfe sowie Widerlager errichtet werden. Die Sanierung der eigentlichen Strombrücke, also des Teils, der über die Fulda führt, läuft parallel.

Bürgerversammlung

Geplanter Baubeginn ist Anfang März. Die Kosten sollen etwa 4,1 Millionen Euro betragen. Noch vor Baubeginn wird zu einer Bürgerversammlung eingeladen, in der die Pläne vorgestellt werden.

Während der Bauarbeiten soll - mit Ausnahme der Zeit der Vollsperrung - der Verkehr wie angekündigt ohne Baustellenampeln laufen. Ein Test soll zuvor helfen, die günstigsten Schaltungen der Ampeln an angrenzenden Kreuzungen herauszufinden.

Weil der Schülerverkehr besonders betroffen ist, will der Bürgermeister zu einem zweiten Runden Tisch mit Vertretern von Schulen, Eltern und des Nordhessischen Verkehrsverbundes einladen. Von der Sanierung ist praktisch jeder betroffen, der Rotenburg besuchen will.

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