Im Jahr 2015

Rotenburger Stadtwald bringt 83.000 Euro

Mitglieder des Forstausschusses im Wald bei Seifertshausen mit dessen Vorsitzendem Heinz Schlegel, links, sowie Förster Thomas Viel und Forstamtsleiter Dr. Hans-Werner Führer, von rechts. Foto: Meyer

Rotenburg. Der Forstwirtschaftsplan des Forstamts Rotenburg für den Stadtwald sieht für 2015 einen Überschuss im Verwaltungshaushalt von 83.000 Euro vor. Den Ausgaben in Höhe von 330.000 Euro stehen Erlöse von 413.000 Euro gegenüber.

Der Forstausschuss der Stadtverordnetenversammlung hat einstimmig für den Plan gestimmt.

Die Erlöse sollen zu 90 Prozent aus dem Holzverkauf stammen. Bei den Ausgaben fallen die Löhne der Stadtwaldarbeiter und die Unkosten für den Einatz von Unternehmen bei der Holzernte ins Gewicht. Letztere beziffert der Plan mit 82 000 Euro. Die Beförsterungskosten belaufen sich auf 68 000 Euro.

Insgesamt sollen gut 7 000 Erntefestmeter Holz anfallen. Der durchschnittliche Erlös pro Festmeter wird voraussichtlich bei knapp 66 Euro liegen. Über 4000 Pflanzen sollen 2015 beschafft werden, um Kulturen zu verjüngen.

Geld im Sand vergraben

Förster Thomas Viel teilte außerdem mit, die Stadt werde in diesem Jahr wieder Weihnachtsbäume aus der Weihnachtsbaumkultur bei Lispenhausen zum Verkauf anbieten. Außerdem gebe die Stadt auch Brennholz ab.

Vor der Beratung über den Forstwirtschaftsplan besuchte der Ausschuss zusammen mit Thomas Viel und Forstamtsleiter Dr. Hans-Werner Führer Waldstücke bei Seifertshausen. Hier demonstrierten Führer und Viel die Bedeutung nachhaltiger Pflege. Ein junger Douglasienbestand wurde hier nicht nur mit einem Zaun durch Verbiss geschützt.

Auch wurde der Adlerfarn zurückgeschnitten, um der Douglasie Raum zu schaffen. Wenn junge Douglasien ohne Schutz blieben, werde Geld im Sand vergraben, erklärte Forstamtsleiter Führer. (zmy)

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