Rotenburger Theaterverein Kulisse inszeniert temporeich Komödie

Hier geht alles zack, zack: Bankdirektor Norrison (Dietrich Both) gibt Anweisungen, Fräulein Kuno (Heidi Valenta), der Sekretär (Jörg Stenpin), Fräulein Brasch (Andrea Schmidt-Rieger), Lydia (Irina Schade) und Fräulein Posner (Heike Ronsdorf-Holstein), von links) arbeiten flugs. Fotos: Ernst

Rotenburg. Wir alle kennen den Wettlauf gegen die Zeit. Sei es der Termin, bei dem man sich verspätet oder Zeitdruck an der Arbeit. Doch was für einer Mammutaufgabe sich Bankpräsident Norrison, gespielt von Dietrich Both, gegenübersieht, ist kein typisches Alltagsproblem.

Der Rotenburger Theaterverein Kulisse feierte am Samstag Premiere im Bürgersaal mit dem Theaterstück „Eins, Zwei, Drei“ von Ferenc Molnár. Die temporeiche Komödie wird in einem Akt und in Echtzeit gespielt - im Büro des Bankpräsidenten Norrison.

Der sieht sich vor einem unglaublichen Problem: Lydia, gespielt von Irina Schade, die ihm anvertraute Tochter eines amerikanischen Geschäftspartners, hat heimlich geheiratet. Der Auserwählte passt allerdings so gar nicht in das Bild des Geldadels. Die Liebe der millionenschweren Unternehmertochter gilt dem Taxifahrer Anton Fuss, gespielt von Gert-Uwe Mende.

Doch damit nicht genug, denn Lydia beichtet Norrison, dass ihre Eltern schon in einer Stunde mit dem Schnellzug ankommen werden. Die Schockstarre beim Finanzprimus legt sich schnell. Obwohl er eigentlich auf dem Sprung in Urlaub war, muss er diese letzte Aufgabe noch erledigen. Immerhin hängt sein Ruf und der seiner Familie davon ab. Wie also den einfachen, antikapitalistisch eingestellten Taxifahrer in einen stattlichen, angesehenen Schwiegersohn verwandeln? Für einen Geschäftsmann dieser Güteklasse kein Problem.

Wie und mit welchem Team er das Problem löst, lesen Sie in unserer gedruckten Montagsausgabe.

Von Pascal Ernst

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