Heimatverein Schwarzenhasel übergibt Schutzhütte an die Stadt Rotenburg

Schnuddeleckchen lädt ein

Der Heimatverein Schwarzenhasel hat eine Schutzhütte auf dem Kinderspielplatz errichtet. Bei einem Treffen wurde das „Schnuddeleckchen“ von der Stadt Rotenburg übernommen. Teilnehmer dieser Übergabefeier waren Bürgermeister Christian Grunwald (von links), Dieter Wagner, Lothar Glaser, Bernd Köberich, Andreas Wagner, Andreas Manns, Stefan Diegel, Jörg Keßler, Inge Glaser und Gisela Wagner. Foto: Vöckel

Schwarzenhasel. Schwarzenhasel hat sein Schnuddeleckchen. Das ist eine Schutzhütte mit einem fest eingebauten Tisch, zwei Bänken und einer weit ausladenden Überdachung. Aufgestellt ist das massive Bauwerk auf dem Kinderspielplatz der über 700 Jahre alten Ortschaft im Haselgrund. Angeschafft hat den neuen Treffpunkt in der Ortsmitte der Heimatverein Schwarzenhasel.

„Die Schutzhütte wurde vom Überschuss der 700-JahrFeier gekauft. Die Kosten betragen 2500 Euro“, sagte Ortsvorsteher Lothar Glaser in seiner Funktion als Vorsitzender des Heimatvereins bei der Übergabe der Schutzhütte in die Obhut der Stadt Rotenburg.

Senioren-Turngeräte

Angefertigt wurde das Bauwerk von den Sozialen Förderstätten für Behinderte in Bebra. Das sei nicht die einzige Verbesserung im Ort, die vom Überschuss des Dorfjubiläums finanziert wurde. Dazu gehören laut Glaser eine große Schautafel mit einem neuen Ortsplan und zwei Senioren-Turngeräte, die ihren Platz neben dem neuen Schnuddeleckchen auf dem Kinderspielplatz haben. Für ihr Engagement beim Ortsjubiläum bedankte sich Glaser bei den Schwarzenhaseler Vereinen. Sie hätten als Träger der Dorfgemeinschaft wesentlich zum Erfolg der 700-Jahr-Feier beigetragen. Gewürdigt wurden vom Vorsitzenden des Heimatvereins auch der Einsatz seines Vorgängers Ralf Wassermann sowie des ehemaligen Kassierers Axel Blackert und des Beisitzers Lothar Rückert. Für die Stadt Rotenburg bedankte sich Bürgermeister Christian Grunwald für die Anschaffung der neuen Einrichtung beim Heimatverein. Der habe gezeigt, dass die Ausrichtung des Ortsjubiläums eine gute Sache war, ein motivierender Faktor, der die Dorfgemeinschaft lebendig erhalte.

Von Herbert Vöckel

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