Feuerwehr-Einsatz

Schornstein brannte in Weißenhasel: Bewohner hatten noch Glück

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Einsatz im dichten Nebel: Zu einem Schornsteinbrand mussten die Nentershäuser Feuerwehren ausrücken. 

Zu einem Einsatz mussten die Nentershäuser Wehren in der Nacht zum Sonntag ausrücken.

Um kurz vor 1 Uhr wurden sie alarmiert. In einem Wohnhaus in Weißenhasel an der Straße „Huller“ brannte ein Schornstein.

Zum Glück hatten die Bewohner die starke Rauchentwicklung im ersten Obergeschoss und im Dachgeschoss rechtzeitig bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Bewohner mussten das Haus vorübergehend verlassen.

Im Einsatz waren insgesamt 30 Feuerwehrleute aus allen Nentershäuser Ortsteilen. Das teilte Gemeindebrandinspektor Christian Löffler auf Anfrage mit.

Die Feuerwehr stellte fest, dass der Rauch aus dem brennenden Schornstein vor allem durch den Anschluss des Ofenrohres eines nicht mehr genutzten Holzofens entwich, der nicht fachgerecht abgedichtet war.

Die Feuerwehr prüfte das Gebäude unter schwerem Atemschutz und belüftete die Räume.

In dem Schornstein war Glanzruß in Brand geraten, berichtete Löffler. Dabei quillt der Glanzruß auf und verschließt den Schornstein. „Der Holzofen brannte unten weiter, und die Rauchgase suchten sich den einfachsten Weg nach draußen“, erläuterte der Gemeindebrandinspektor.

So eine Situation kann schnell lebensbedrohlich werden durch die Kohlendioxid-Konzentration in der Luft.

Die Feuerwehr informierte den zuständigen Schornsteinfeger. Der Schornstein wurde geöffnet und das Brandgut abgekehrt und nach draußen gebracht.

Schaden entstand nur in geringem Umfang. Nach zwei Stunden konnten auch die letzten Einsatzkräfte abrücken. 

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