DRK-Geschäftsführer: Apetito wird gelobt

Schulessen braucht Unterstützung

Hersfeld-Rotenburg. Erstaunt äußerte sich Thorsten Bloß, Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbandes Rotenburg, dass vonseiten der Jakob-Grimm-Schule der Eindruck erweckt werde, dass das DRK mit minderwertigem Essen die Schulspeisung vornehme. Das Zitat von Schulleiter Friedhelm Großkurth, „Tiefkühlkost, die nicht von hier ist, stellt keine Alternative dar. Sie ist billig und schmeckt auch so“, verkenne, dass bis heute viele Schulen an Probeessen teilgenommen hätten, die Qualität lobten und sich für das DRK entschieden haben.

In Obersuhl verzeichne man steigende Zahlen und zufriedene Teilnehmer. Dies treffe auch für die meisten Schulen zu, die vom Nachbarkreisverband, dem DRK Hersfeld, beliefert werden.

Geschmackvolles Essen und lecker angerichtet sei sicher ein Grund für die Akzeptanz. Viel wichtiger allerdings sei die Positionierung der Schulleitung und des Lehrerkollegiums. Dort, wo diese hinter der Versorgung stünden, „klappt es auch mit der Schulverpflegung“. Dabei sei es unbedeutend, ob das Essen vom HKZ, dem DRK oder anderen Anbietern komme. Am Beispiel der Obersuhler Lehrer, die häufig mit ihren Schülern am Mittagstisch sitzen, sehe man den Erfolg.

Das HKZ habe 2008 die Möglichkeit genutzt, die Schulverpflegung in Rotenburg und Bebra auszuführen, und zwar vor der Einführung des kostenlosen Mittagessens. Dies sei eine unternehmerische Entscheidung gewesen, „die offensichtlich heute, bei sehr geringen Essenszahlen nicht mehr wirtschaftlich ist. Anstatt jetzt nach dem Landkreis zu rufen und damit weitere Verbindlichkeiten zu solidarisieren, wäre es der richtige Weg, einen Anbieter zu suchen, der ohne finanzielle Hilfe der öffentlichen Hand eine den Richtlinien entsprechende Mittagsverpflegung sicherstellt“, erklärte Thorsten Bloß.

DRK erfüllt Richtlinien

Der DRK Kreisverband betreibt seit August 2007 die Schulverpflegung am Schulstandort in Obersuhl. Dabei werden Produkte der Firma Apetito, Rheine, der Firma Früchte Herbst, Bad Hersfeld, sowie Milchprodukte aus hessischer Produktion eingesetzt, teilte Bloß weiter mit. Das DRK erfülle die Richtlinien des Kreisausschusses zur Mittagsverpflegung in vollem Umfang. (ank)

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