Bund, Land und Kreis investierten 6,4 Millionen Euro in Bildungseinrichtungen

Schulstandort gestärkt

Schlüsselübergabe für die erweiterte und modernisierte Lichtbergschule: Architekt Stephan Möller, Landrat Bernd Woide und Schulleiter Helmut Herbst (von links).

Eiterfeld. Die Konjunkturprogramme von Bund und Land sowie finanzielle Mittel des Landkreises Fulda haben dazu beigetragen, dass der Schulstandort Eiterfeld erheblich gestärkt worden ist. Investiert wurden insgesamt 6,42 Millionen Euro, wobei auf die Lichtbergschule 5,42 Millionen Euro und auf die Grundschule eine Million Euro entfallen.

Lehrer und Schüler freuen sich über eine ganze Reihe von Erweiterungsmaßnahmen und eine modernisierte Einrichtung, was während einer Feier in der Turnhalle der Lichtbergschule deutlich wurde.

Weiteres Spielfeld

Diese ist um ein Spielfeld erweitert worden. Zugleich wurden die sanierungsbedürftigen Umkleide- und Duschräume erneuert. Gleiches gilt für die gesamten Fenster, den Sonnenschutz und die Fassadendämmung.

Erweitert werden mussten auch die bislang viel zu kleinen Räume für den Physik- und Chemieunterricht, zudem wurde deren veraltete Einrichtung auf den neuesten Stand gebracht. Dies betrifft auch die Verwaltung und das Lehrerzimmer der kooperativen Gesamtschule, für deren Ganztagsangebot ein 100 Quadratmeter großer Speiseraum, eine Ausgabetheke sowie eine Spül- und Lehrküche installiert wurden. Überdies ist für dieses Jahr die Einrichtung einer Mediathek geplant, wobei der Landkreis Fulda hier die Kosten trägt.

Weil in den vergangenen Jahren die gesamten Fachräume der benachbarten Grundschule zu Klassen umgebaut worden sind, kam jetzt ein Neubau mit acht Klassenzimmern und zwei Putzräumen hinzu. Die Kosten von rund einer Million Euro wurden vom Landesinvestitionsprogramm getragen.

Fuldas Landrat Bernd Woide (CDU) gab während der Feier ein klares Bekenntnis zum Schulstandort Eiterfeld ab.

Wertschöpfungskette

Aufgrund der Tatsache, dass die einzelnen Gewerke vornehmlich von Unternehmen aus Eiterfeld, Burghaun und Hünfeld ausgeführt worden waren, sagte der Landrat, damit sei eine „regionale Wertschöpfungskette“ in Gang gesetzt worden.

Laut Architekt Stephan Möller (Petersberg) stehen für den Sportunterricht nach dem An- und Umbau nun etwa 500 Quadratmeter neue sowie rund 1000 Quadratmeter sanierte Altflächen zur Verfügung.

Von Bertram Lenz

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