Ordnungsamt Alheim warnt: Das ist illegal - Hunde müssen an die Leine

Schweinefüße am Waldweg

Heinebach. Die Entdeckungen, die Passanten kürzlich in Heinebach machten, waren ausgesprochen unappetitlich. Schlachtabfälle - Schweinefüße und Hühnerkrallen - lagen im größten Alheimer Ortsteil im Neubaugebiet Kuttendelle am Wegesrand. Das schreibt das Ordnungsamt der Gemeinde Alheim in einer Pressemitteilung.

„Wir wollen damit an die Öffentlichkeit gehen und die Menschen dafür sensibilisieren, dass das kein Kavaliersdelikt ist“, begründet Jörg Moritz vom Ordnungsamt der Gemeinde Alheim im Namen von Bürgermeister Georg Lüdtke das Vorgehen der Gemeinde. Die Wege im Neubaugebiet würden auch häufig von Hundebesitzern als Spazierweg genutzt. Die Tiere sollten angeleint bleiben, damit sie die Abfälle nicht fressen. Die Abfälle verschandeln nicht nur die Umwelt, sie setzen beim Verderben auch Bakterien frei und können so Krankheiten verursachen, schreibt Moritz. Zudem können die Hunde, die die Schlachtabfälle fressen, krank werden.

Und schließlich locken die Abfälle Wildschweine, Füchse und andere Tiere in Siedlungsnähe. Wer Schlachtabfälle auf diese Weise illegal entsorgt, riskiert eine Geldbuße von bis zu 50 000 Euro, da es sich auch um eine Straftat handeln kann.

Hinweise erbeten

Wer Hinweise dazu geben kann, wer die Abfälle hinterlassen hat, kann sich an das Ordnungsamt wenden - 0 66 23/92 00 17 - oder an die Polizei in Rotenburg - 0 66 23/93 70. (rai)

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