Hospizverein lädt zu Vortrag im Krankenhaus ein

Sehnsucht nach der Normalität

Christine Wagner-Behrendt

Rotenburg. Zehn Jahre ist Christine Wagner-Behrendts Sohn alt. Vor knapp fünf Jahren hatte er einen schlimmen Unfall. Bei einem Fahrradausflug brach sich der Junge das Genick. Seitdem ist er gelähmt und muss beatmet werden. Trotzdem geht er zur Schule, und er sehnt sich nach größtmöglicher Normalität.

Beim nächsten offenen Abend des Regionalen Hospizvereins Rotenburg am Dienstag, 1. Februar, wird Christine Wagner-Behrendt erzählen, wie sich das Leben der Kasseler Familie verändert hat. Sie spricht darüber, dass es auch in einer so schweren Situation ein Weiterleben, eine neue Lebenswirklichkeit, geben kann. Über ein Leben an der Grenze zwischen Palliativ- und Intensivmedizin und darüber, warum Empathie wichtig und Mitleid Gift ist, teilt der Hospizverein mit.

Christine Wagner Behrendt war 17 Jahre lang Krankenschwester und ist Gründungsmitglied des Vereins „Kasseler Hospital“, außerdem engagiert sie sich im Verein „INTENSIVKINDERzuHause“ und im Deutschen Kinderhospizverein.

Der Hospizabend mit dem Titel „Es ist, was es ist, sagt die Liebe“ findet im großen Vortragsraum des Rotenburger Kreiskrankenhauses (7. Stock) statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. (yve) Foto: nh

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