Bürgerhilfe Rotenburg feiert kleines Jubiläum – Nachbarschaftshilfe auch ohne Nachbarn

Seit Jahren Geben und Nehmen

Ehrungen zum zehnjährigen Bestehen der Bürgerhilfe: Unser Bild zeigt von links den Kreisbeigeordneten Heinz Schlegel, Elke Hofmann, Margitta Hofmann, Jutta Krüger, den Vorsitzenden Horst Hessler und Bürgermeister Christian Grunwald. Foto: nh

Rotenburg. Mit 53 engagierten Menschen startete vor zehn Jahren das Projekt Bürgerhilfe Rotenburg. Inzwischen hat der Verein 156 Mitglieder. Daran erinnerte Vorsitzender Horst Hessler während der Feier zu diesem kleinen Jubiläum im Kreisaltenzentrum.

„Geben und Nehmen – wir helfen uns gegenseitig“, das war und ist das Grundsatzmotto des Vereins. In vielen ehrenamtlichen Stunden, gesteuert über das zweimal wöchentlich geöffnete Büro im Rotenburger Rathaus, erfolgt die gegenseitige Hilfe. Mit den Angeboten würden auch diejenigen erreicht, die früher einmal wie selbstverständlich Hilfe durch ihre Nachbarn erhalten hätten, erklärte Hessler. Diese Nachbarn stünden aus vielerlei Gründen heute nicht mehr zur Verfügung. Kreisbeigeordneter Heinz Schlegel berichtete, dass die Bürgerhilfe Rotenburg eine der ersten der inzwischen zwölf im Landkreis eingerichteten Generationenhilfen war. In der Kreisverwaltung gebe es seit 2012 eine Koordinierungsstelle für Generationenhilfen mit finanzieller Unterstützung des Landes Hessen.

Bürgermeister Christian Grunwald bezeichnete die Bürgerhilfe als Leuchtturm für die Region. Pfarrer Wilhelm Altmüller sprach von einer segensreichen Einrichtung.

Mit Kaffee und Kuchen, sowie durch Darbietungen von „Zauberkönig“ Wulf König klang die Feier aus. Für über Jahre vorbildlichen Einsatz wurden Elke Hofman, Margitta Hofmann und Jutta Krüger mit Blumen geehrt. (red/sis)

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