SPD Hohenroda hat Vorschläge gemacht

Sicherer ins Werratal: Alternative Routen für Radweg erarbeitet

Das Foto zeigt die SPD-Vertreter (von links) Hans-Albert Pfaff, Andreas Fischer, Jürgen Suresch und Ferdinand Schwab <us Hohenroda, die zwei Alternativrouten für den Radweg von Ransbach ins Werratal erarbeitet haben. ER könnte auf der ehemalige Kreisbahn-Trasse verlaufen, die rechts unten zu sehen ist.
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Hier könnte es langgehen: Die SPD-Vertreter (von links) Hans-Albert Pfaff, Andreas Fischer, Jürgen Suresch und Ferdinand Schwab haben zwei Alternativrouten für den Radweg von Ransbach ins Werratal erarbeitet. Wenn die ehemalige Kreisbahn-Trasse (rechts unten) genutzt würde, könnte nach Ansicht der SPD diese alte Straßenbrücke am Ortsausgang von Ransbach durch einen Radfahrer-Durchlass ersetzt werden.

Die SPD-Ortsvereine Ransbach und Ausbach wollen die Radwegeverbindung von Hohenroda ins Werratal verbessern. Ihr Vorschlag: Ein Radweg auf der Kreisbahntrasse.

Hohenroda - Einen entsprechenden Antrag hatte die Fraktion bereits im Jahr 2017 im Gemeindeparlament gestellt. Unter dem Titel Kali-Bahnradweg haben Sozialdemokraten jetzt eine Grobplanung für zwei Trassenvarianten vorgestellt. Derzeit verläuft die bereits gebaute Verlängerung des Solztalradweges von Schenklengsfeld bis kurz vor Ransbach parallel zum Gleis der ehemaligen Hersfelder Kreisbahn und von dort weiter über Straßen und Feldwege durch Ransbach nach Ausbach. Ab dort müssen Radfahrer bis Röhrigshof die Kreisstraße benutzen, was die Strecke aus Sicht der SPD unattraktiv macht.

Als optimale Alternative bezeichnen Ferdinand Schwab, Andreas Fischer, Hans-Albert Pfaff und Jürgen Suresch hinsichtlich Verkehrssicherheit und Fahrkomfort einen Radweg auf der Kreisbahntrasse – bestenfalls schon ab Wehrshausen, sodass die Radler im dortigen Streckendurchlass die Kreisstraße unterqueren könnten. Diese Variante würde zudem am Dorfkulturbahnhof vorbeiführen, wo Radtouristen bei Veranstaltungen bewirtet werden könnten. Im Zuge des Umbaus könnten laut SPD-Vertretern auch eine abgängige Straßenbrücke über das Kreisbahngleis am Ortsausgang Ransbach Richtung Röhrigshof durch einen weniger aufwendigen Radfahrer-Durchlass ersetzt werden.

Allerdings bemüht sich Schenklengsfelds Bürgermeister Carl Christoph Möller derzeit um eine Wiederinbetriebnahme der Gleise, die dem Förderverein Werra-Fulda-Bahn gehören, für den Güterverkehr. Die Hohenrodaer SPD hat deshalb auch eine Alternativvariante erarbeitet: Radfahrer würden dabei über Nebenstraßen durch Ransbach am Zellersbach entlang in Richtung Kläranlage geführt. Ab dort gebe es Feld- und Waldwege, die parallel zum Kreisbahngleis fast durchgängig bis zum Werratalradweg in Röhrigshof führen und entsprechend ertüchtigt werden könnten.

Das hätte zudem den Vorteil, dass die Gemeinde nicht für den Unterhalt der ehemaligen Eisenbahnbrücken aufkommen müsste, verdeutlichen die SPD-Vertreter. Beide Varianten wären nach Ansicht der Sozialdemokraten ein landschaftlich reizvoller Lückenschluss zwischen Fulda- und Werratalradweg, jedoch nicht nur aus touristischer Sicht interessant. Denn der Radweg würde direkt an der Schachtanlage Hera vorbeiführen und so einen sicheren Arbeitsweg per Rad dorthin oder weiter zum K+S-Standort Hattorf in Philippsthal ermöglichen. Die SPD will sich deshalb dafür einsetzen, dass Kosten für beide Varianten ermittelt und Fördermöglichkeiten geprüft werden, die derzeit bei Radwegen zum Arbeitsplatz günstig seien. Für eine Lösung aus einem Guss sollen zudem die Nachbarkommunen Schenklengsfeld und Philippsthal ins Boot geholt werden.  (Jan-Christoph Eisenberg)

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