Wahlausschuss des Kreises ließ alle eingereichten Vorschläge zu

Sieben Parteien wollen in den Kreistag

Hersfeld-Rotenburg. Sieben Parteien, beziehungsweise Gruppierungen bewerben sich um die Gunst der Wählerinnen und Wähler im Landkreis Hersfeld-Rotenburg bei der Kommunalwahl am 27. März. Alle Wahlvorschläge wurden zugelassen. Das beschloss der Kreiswahlausschuss gestern Nachmittag einstimmig.

Die Politik im Kreis mitbestimmen wollen in den kommenden fünf Jahren die Christlich Demokratische Union (CDU) mit 60 Bewerbern, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) mit 89 Bewerbern, die Freie Demokratische Partei (FDP) mit 36 Bewerbern, Bündnis 90/Die Grünen mit 26 Bewerbern, Die Linke mit 21 Bewerbern, die Freie Liste mit 17 Bewerbern und die FWG Freie Wähler Hersfeld-Rotenburg e.V. mit 26 Bewerbern. In der genannten Reihenfolge, die sich nach der Stimmenanzahl im Landesparlament richtet, werden die Wahlvorschläge auch auf dem Wahlzettel erscheinen.

Freideutsche nicht dabei

Nicht mehr angetreten sind die Unabhängige Wahlalternative Hersfeld-Rotenburg und die rechtsorientierte Gruppe Freier Deutscher, die sich bei der Kommunalwahl 2006 um Mandate beworben hatten. Neu dagegen sind nach dem Auseinanderbrechen der FWG im Kreis die Freie Liste und die Freien Wähler. Ihr Platz auf dem Wahlzettel musste denn auch ausgelost werden. Die Freie Liste steht nun an sechster Stelle, die FWG an siebter.

„Die Vorprüfung hat ergeben, dass alle Vorschläge gültig sind und alle Vorschriften beachtet wurden“, teilte Kreiswahlleiter Dieter Scheer mit. Auch seien alle Vorschläge rechtzeitig eingereicht worden, einer allerdings erst am letzten Tag.

Vom Wahlvorschlag der CDU mussten jedoch zwei Bewerber gestrichen werden, weil von ihnen weder eine Wählbarkeitsbescheinigung noch eine Zustimmungserklärung vorlag.

Zum Tage

Von Christine Zacharias

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