Autobahn war 90 Minuten gesperrt

Keine Rettungsgasse: Sieben Verletzte bei Unfall auf A7 bei Großenmoor

Großenmoor. Ein folgenschwerer Unfall hat sich am Sonntagabend auf der A7 bei Großenmoor (Kreis Fulda) ereignet. Sieben Personen wurden verletzt, davon drei schwer.

Das teilt die Autobahnpolizei Petersberg mit. Da die Autofahrer in dem Stau, der sich hinter dem Unfall bildete, keine Rettungsgasse freigelassen hatten, hatten die vier Rettungswagen, zwei Notärzte und die Polizei Probleme, zur Unfallstelle zu kommen.

Gegen 19.20 Uhr geriet ein 28-Jähriger aus Eichenzell bei starkem Regen und nicht angepasster Geschwindigkeit durch Aquaplaning mit seinem VW-Golf auf dem linken Fahrstreifen ins Schleudern. Der Wagen stieß rechts gegen die Schutzplanken, wurde abgewiesen, rutsche quer zur Fahrbahn zurück auf die Autobahn und kollidierte dort mit dem VW-Tiguan eines 31-Jährigen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Durch die Wucht des Zusammenstoßes schleuderten beide Fahrzeuge ineinander verkeilt herum und kamen schließlich mitten auf der Autobahn zum Liegen.

Ein sechsjähriges Mädchen, das hinten in dem Golf saß, wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Seine ein Jahr und vier Monate alten Geschwister überstanden den Unfall gut geschützt in ihren Kindersitzen. Die Fahrer und ihre Beifahrerinnen wurden ebenfalls verletzt.

Die Autobahn wurde für Rettung und Reinigung 90 Minuten lang voll gesperrt. 

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Rubriklistenbild: © Foto: Schade

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