Nur wenige Einsätze für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst

Silvesternacht im Kreis Hersfeld-Rotenburg verlief ruhig

Feuerwerk über Baumwipfeln
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Trotz aller Einschränkungen wurde im Landkreis auf privatem Boden mit Feuerwerk das neue Jahr begrüßt. Unser Bild zeigt den Blick über den Nordschulteich in Richtung Frauenberg.

Weitgehend ruhig und friedlich sind die Menschen im Kreis Hersfeld-Rotenburg ins neue Jahr gestartet.

Hersfeld-Rotenburg – Zwar wurde vielerorts trotz verkaufsverbot und Ausgangssperre Feuerwerk gezündet, jedoch deutlich weniger als sonst zum Jahreswechsel. Auch aus Sicht der Polizei verlief die Silvesternacht ruhiger als üblich. Die Polizeistation Bad Hersfeld verzeichnete mehrere kleinere Einsätze wegen Beschwerden über Lärm und Böller sowie vermeintliche Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen, welche sich jedoch letztendlich nicht bestätigt hätten.

„Es war wider Erwarten ruhig“, hieß es auch bei der Polizeistation in Rotenburg. „Und wir sind froh, dass die Menschen sich so besonnen verhalten haben.“ Wie auch in den Nächten zuvor habe es in der Neujahrsnacht die üblichen Corona-Verstöße gegeben. „Drei oder vier Unbelehrbare gibt es immer“, berichtet die Polizei. Feuerwerk gab es um Mitternacht, aber nur in sehr geringem Umfang im Vergleich zu den Vorjahren. „In Rotenburg zum Beispiel wurde an einigen Stellen Feuerwerk gezündet. Aber nach einer Viertelstunde war Schluss“, registrierten die Polizeibeamten. Auch die Straßen seien am Morgen danach – im Gegensatz zu den Vorjahren – sauber gewesen.

„Die Wenigen, die geknallert haben, haben das auf ihren Privatgrundstücken getan, und das durften sie ja auch“, so das Fazit der Rotenburger Gesetzeshüter.

Thorsten Bloß

„Das war wohl der ruhigste Jahreswechsel, den die Feuerwehren und der Rettungsdienst im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in den vergangenen Jahren verzeichnen konnten“, bilanziert auch Thorsten Bloß, Leiter des Fachdienstes Gefahrenabwehr im Landkreis. Sowohl für den Rettungsdienst als auch bei der Feuerwehr habe es keinen Einsatz gegeben, der in Verbindung mit der Silvesternacht stehe. „Unsere Feuerwehren rückten zu keinem Einsatz aus, der etwas mit dem Zünden von Feuerwerkskörpern zu tun hatte. Das zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger sich vorbildlich an die geltenden Corona-Regeln gehalten haben“, unterstreicht der Fachdienst-Leiter.

Ausgangssperre: 200 Euro Bußgeld bei Verstoß

Auch in der Silvesternacht galt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg eine Ausgangssperre von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgen. Sie war am 16. Dezember wegen des hohen Corona-Infektionsgeschehens in Kraft getreten und gilt vorerst bis zum 10. Januar. Wer während der nächtlichen Ausgangssperre ohne überzeugenden Grund in der Öffentlichkeit unterwegs ist, wird nach Auskunft der Polizei angezeigt und muss 200 Euro Bußgeld zahlen. dup/jce

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