Millionen-Investitionen geplant

Sparkasse schließt Filialen in Asbach, Ransbach und Cornberg

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Sparkassenvorstandschef Reinhard Faulstich.

Die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg schließt zum 1. Mai die Geschäftsstellen in Asbach, Ransbach und Cornberg. Das teilt der Vorstandsvorsitzende Reinhard Faulstich mit.

Die Geschäftsstellen Friedlos, Neukirchen, Breitenbach/H. und Obergeis werden zu SB-Geschäftsstellen umgewandelt. 

Dabei folge die Sparkasse ihren Kunden: „Die stimmen nämlich mit Füßen ab“, erklärt Faulstich. Gleichzeitig kündigt er Neu-Investitionen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich an. Mit Blick auf die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse und die tiefgreifenden Veränderungen der Gesellschaft arbeite die Sparkasse an der Optimierung ihrer Strukturen und Geschäftsfelder. Das stationäre Angebot werde am Kundenverhalten ausgerichtet.

Die Analyse der Standorte sei mit hoher Intensität und Augenmaß nach verschiedenen Kriterien vorgenommen worden. Dabei seien nicht nur harte betriebswirtschaftliche Faktoren berücksichtigt worden, sondern auch kundenrelevante Aspekte und regionale Besonderheiten, erklärt der Sparkassen-Chef.

Die betroffenen Geschäftsstellen seien vergleichsweise gering ausgelastet und wurden bereits von anderen, größeren Geschäftsstellen betreut. Die Kunden kennen bereits ihre Berater. Die Sparkasse informiere die Kunden und die Verantwortlichen vor Ort über die geplanten Veränderungen.

Die Sparkasse plant unterdessen zum Ausgleich wesentliche Investitionen in die größeren Geschäftsstellen in Kreis. Eine der größten Sparkassen-Geschäftsstellen sei dabei die Geschäftsstelle in Bebra. Diese werde in den Jahren 2020/2021 umfassend modernisiert, umgebaut und erweitert. „Hier investieren wir einen siebenstelligen Euro-Betrag“, informiert Faulstich.

Auch in Philippsthal und Niederaula stünden umfangreiche Investitionsmaßnahmen an. So gebe es derzeit Überlegungen, die bisherigen Filial-Standorte innerhalb der Gemeinden zu verlagern, um so die Beratungs- und Servicequalität für die Kunden zu verbessern, erläutert der Vorstandschef. „Wir entwickeln unser stationäres und digitales Angebot stetig weiter.“

Dazu gehöre auch das Kunden-Service-Center in Bad Hersfeld in dem von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr ausgebildeten Sparkassenmitarbeitern telefonisch zur Beratung erreichbar sind. Das Zusammenspiel von qualifizierter persönlicher Beratung und digitalen Leistungen sie die Antwort der Sparkasse im derzeit herausfordernden Umfeld.

„Der persönliche Berater bleibt der zentrale Anker in der Kundenbeziehung – über alle Kanäle, so wie der Kunde es wünscht“, verspricht Faulstich. (kai)

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