Stadtverordnete einstimmig für das neue Einzelhandels-Entwicklungskonzept

Den Stadtkern entwickeln

Wilfried

Rotenburg. SPD, CDU und UBR im Rotenburger Stadtparlament sehen in dem geplanten Einkaufszentrum am Bahnhof gute Chancen für die Stadtentwicklung. Das wurde in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend deutlich. Einstimmig stimmten die Stadtverordneten dem interkommunalen Einzelhandelsentwicklungskonzept für den so genannten Stadtumbau in Bebra, Rotenburg und Alheim zu.

Diese kommunale Arbeitsgemeinschaft heißt ZuBRA - Zusammenarnbeit Bebra, Rotenburg und Alheim. Das Entwicklungskonzept war kürzlich in der BKK-Akademie vorgestellt worden. Es befürwortet - wie berichtet - das von der Stadt Rotenburg auf den Weg gebrachte Einkaufszentrum am Bahnhof.

Das geplante Einkaufszentrum im Weihersgrund wird danach nur noch als Ergänzungsstandort ausgewiesen - zum Beispiel Baumarkt, Möbel und sonstige, nicht innenstadtrelevante Sortimente.

Das neue Konzept setze den Schwerpunkt in Rotenburg auf die wirtschaftliche Entwicklung des Stadtkerns. Das erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende, Wilfried Pfister. „Wenn die Vorschläge aus diesem Konzept umgesetzt werden, können in dem historisch gewachsenen Ortsmittelpunkt alle Warensortimente angeboten und entsprechende Unternehmen angesiedelt beziehungsweise erweitert werden“, sagte Pfister. Und: „Wir glauben, dass sich im Altstadt-Neustadt-Zentrum ein gutes Standortpotential für die weitere wirtschaftliche Entwicklung unserer Fuldastadt befindet.“ Die SPD befürworte das vorliegende Konzept, insbesondere, was die neue Entwicklung am Wohnmobilplatz angeht, betonte Pfister.

„So wie die Nachbarstadt Bebra wird auch das Mittelzentrum Rotenburg seiner landesplanerischen Aufgabe, für die Einwohner des Mittelbereiches attraktive Warenangebote des überwiegend kurz-, mittel- und langfristigen Bedarfs bereitzustellen, nicht voll gerecht.“ Das zitierte die CDU-Fraktionsvorsitzende, Dr. Edith Rangkuty, aus dem Gutachten. Und: Mit Ausnahme der Warengruppen Schnittblumen/Zooartikel/Tiernahrung und Bücher/Zeitungen und Zeitschriften/Papier- und Schreibwaren könne in keiner zentren- und nicht-zentrenrelevanten Warengruppe eine ausgeglichene oder gar positive Umsatz-Kaufkraft-Relation erreicht werden. Den derzeitigen Einzelhandelsbetrieben in Rotenburg gelinge es demnach nicht, eine Anziehungskraft auf die Bevölkerung im Umland zu entfalten.

„Das Projekt Weihersgrund ist zunächst ad acta gelegt.“

Dr. Edith Rangkuty

Dr. Rangkuty meinte, das Projekt Weihersgrund sei „zunächst ad acta gelegt“, das Projekt Bahnhof gewährleiste eine gute Alternative. Wichtig sei eine gute Erreichbarkeit des geplanten Einkaufszentrums für Fußgänger. Das sei mit der jetzigen Gleis-Unterführung aber nicht gewährleistet. BERICHT UNTEN

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Von Manfred Schaake

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