Städtepartnerschaft: Gute Freunde seit 40 Jahren

Festakt: Die Partnerschaft zwischen Rotenburg und Argentan wurde mit der Unterzeichnung von neuen Urkunden bestätigt. Der offizielle Teil in der Halle „Quai des arts“ wurde von einem musikalischen Programm umrahmt. Fotos: nh

Rotenburg/Argentan. 142 Rotenburger reisten in die Normandie und bekräftigten mit ihrem Besuch die Partnerschaft mit Argentan.

Inmitten von großen Krisen in Europa wurde jetzt die deutsch-französische Freundschaft gefeiert: Mehr als 140 Rotenburger waren mit Bussen und in Autos 1000 Kilometer nach Argentan in die Normandie gereist, um das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zu feiern.

Bürgermeister Christian Grunwald, Kommunalpolitiker und Mitglieder des neuen deutsch-französischen Freundschaftsvereins, des Sportvereins Rotenburg, des Schützenvereins erlebten ein dicht gedrängtes Festprogramm, berichten Teilnehmer. Alle Teilnehmer waren in Gastfamilien untergebracht und genossen erneut die große Gastfreundschaft der Franzosen.

Als beliebter Botschafter der Rotenburger Delegation wurde der Spielmanns- und Fanfarenzug der TG gefeiert. Schon bei der Ankunft gaben die Musiker spontan ein Platzkonzert und traten später immer wieder in den Straßen von Argentan auf. Das Blasorchester der Jakob-Grimm-Schule und Musiker aus Argentan gaben gemeinsam ein Konzert im katholischen Dom St. Germain. Zu den weiteren Programmpunkten gehörten Stadtführungen, eine Reise an den Atlantik, Museumsbesuche und ein sportliches Treffen, bei dem die Juggergemeinde aus Rotenburg ihr Können zeigte. Ein besonderer Moment der Begegnung war die feierliche Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde über die Erneuerung und Verfestigung der Partnerschaft zwischen beiden Städten in der Stadthalle. Bürgermeister Grunwald und sein Kollege Pavis betonten, wie wichtig die Pflege und Belebung der Städtepratnerschaft durch private Initiativen ist. Offizelle Begegnungen von politischen Delegationen seien für eine Partnerschaft nicht ausreichend. Eine Einladung zum Gegenbesuch 2016 wurde beim offiziellen Akt ebenfalls übergeben.

Zu den Gästen aus Deutschland zählten auch Dr. Wilhelm Herzog aus Heidelberg und seine Schwester Friedhild Mory aus Berlin, beide Kinder von Dr. Friedrich Herzog, einem der Gründerväter der Partnerschaft. Sie seien überwältigt gewesen von der großartigen Stimmung unter Gastgebern und Gästen und erklärten, dass ihr Vater vor 40 Jahren das Richtige getan habe.

Dr. Friedrich Herzog war Französischlehrer an der Jakob-Grimm-Schule. Der Schüleraustausch mit Argentan funktioniert von Beginn an sehr gut. Erst im Frühjahr waren Jugendliche aus Argentan in Rotenburg zu Gast. (red/sis)

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