Landrat Dr. Schmidt wirbt in Berlin für Erhalt der Alheimerkaserne

„Standort muss bleiben“

Rotenburg. „Der Bundeswehrstandort Alheimerkaserne Rotenburg muss auch nach der Umstrukturierung der Bundeswehr von der Wehrpflichtarmee zur Freiwilligenarmee erhalten bleiben.“ Diese Forderung hat Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt bei einem Besuch im Bundesverteidigungsministerium gestellt. Er hatte in Berlin den Parlamentarischen Staatssekretär Christian Schmidt getroffen.

Mit der im Um- und Ausbau befindlichen Alheimerkaserne verfüge die Bundeswehr heute schon über einen modernen Standort, der in die künftigen Strukturen einer Freiwilligenarmee eingebunden werden müsse, sagte Dr. Schmidt. Die Bundeswehr sei fest verankert in der Bevölkerung der Region, und es gebe klare Bekenntnisse zum Standort und zur Einrichtung in Rotenburg. Der Landrat wies laut Presseerklärung außerdem darauf hin, dass die Kaserne ein starker Wirtschaftsfaktor der Region sei.

Der Parlamentarische Staatssekretär erklärte, dass sich die Bundeswehr erst am Beginn eines langen Strukturwandels befinde. „Die bisherigen Standorte werden analysiert und bewertet und erst danach wird es Entscheidungen zu den einzelnen Standorten geben“, sagte er.

Der Landrat war vom CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Brand begleitet worden, der auch dem Verteidigungsausschuss angehört. Brand sicherte Dr. Schmidt zu, sich ebenfalls für den Erhalt des Standorts einzusetzen.

Um den Erhalt des Bundeswehrstandortes Rotenburg auch nach der Bundeswehrreform bemühen sich derzeit Politiker der Region. Auch Bundestagsabgeordneter Michael Roth (SPD) hält den Kontakt zum Verteidigungsministerium - wir berichteten gestern. (sis)

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