Statt leerer Geschäfte: Investoren planen City-Outlet in Rotenburg

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Vorbild für Rotenburg: Das City-Outlet im Nordreinwestfälischen Bad Münstereifel.

Rotenburg. Eine Investorengruppe plant, in Rotenburg ein City-Outlet einzurichten. Mehr als 20 leer stehende Einzelhandelsflächen könnten durch Marken-Geschäfte wiederbelebt werden.

Das berichtet Bürgermeister Christian Grunwald. Es geht um eine Millionen-Investition. Grunwald verspricht sich einen enormen Besucherzustrom, sollten die Pläne realisiert werden.

Mit einigen Hauseigentümern habe es bereits Gespräche gegeben. Die Rotenburger Geschäftsleute hat Grunwald ebenfalls informiert. Er spricht von einer „Riesenchance für die Stadt“ und wirbt dafür, dass auch Rotenburger Bürger und Einzelhändler dies so sehen und positiv unterstützen werden.

Einzelheiten, vor allem Namen, gibt er noch nicht preis, berichtet aber, dass seitens der Investoren mit Hochdruck geplant und vorbereitet werde - mit seiner und der Verwaltung Unterstützung.

Vorbild für Rotenburg? Das City-Outlet in Bad Münstereifel

Sobald Einzelheiten bekannt seien, werde zu einer Bürger-Informationsveranstaltung eingeladen, kündigt Grunwald an. „Wir wollen die Rotenburger mitnehmen und Akzeptanz schaffen“, sagt er. Klar sei aber auch, dass es von der Idee bis zu Ausführung zwei, drei Jahre dauern könne. „Wir brauchen dazu auch ein städtebauliches Konzept, müssen zum Beispiel die Frage des Parkens klären.“

Ein vergleichbares Projekt gibt es bereits in Bad Münstereifel in Nordrhein-Westfalen. Dort gibt es 30 Outlet-Geschäfte in der historischen Innenstadt. Nach Angaben des Bürgermeisters Alexander Büttner herrscht dort eine „angenehme Betriebsamkeit“.

Wie sich das City-Outlet die Nothaushaltkommune Bad Münstereifel ausgewirkt hat, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe unserer Zeitung.

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