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Stephan Bolender ist als Bürgermeister von Hauneck vereidigt worden

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Von: Nadine Meier-Maaz

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Stephan Bolender (SPD, rechts im Bild) ist am Dienstagabend im Bürgerhaus Unterhaun offiziell in das Bürgermeisteramt eingeführt worden. Seine Ernennung und Vereidigung nahmen Noch-Bürgermeister und Vorgänger Harald Preßmann (links) sowie Michael Bachmann (SPD) als Vorsitzender der Gemeindevertretung vor.
Jetzt wird es ernst: Stephan Bolender (SPD, rechts im Bild) ist am Dienstagabend im Bürgerhaus Unterhaun offiziell in das Bürgermeisteramt eingeführt worden. Seine Amtszeit beginnt in wenigen Tagen am 1. Mai. Seine Ernennung und Vereidigung nahmen Noch-Bürgermeister und Vorgänger Harald Preßmann (links) sowie Michael Bachmann (SPD) als Vorsitzender der Gemeindevertretung vor. © Nadine Meier-Maaz

Stephan Bolender ist am Dienstag offiziell in das Amt des Bürgermeisters von Hauneck eingeführt worden. Seine Amtszeit beginnt am Sonntag, 1. Mai.

Unterhaun – Mit süßer und deftiger Nervennahrung, Handtüchern zum Schweiß abwischen und einigen gut gemeinten Ratschlägen ist Stephan Bolender (SPD) am Dienstagabend als Haunecks neuer Bürgermeister offiziell ins Amt eingeführt worden.

Der Zahntechnikermeister aus Rotensee war im Januar mit 74,01 Prozent von den Bürgern gewählt worden – seine Amtszeit beginnt am 1. Mai.

Bolenders Ernennung und Vereidigung war der wohl wichtigste Punkt auf der Tagesordnung einer „besonderen Gemeindevertretersitzung“, wie deren neuer Vorsitzender Michael Bachmann (SPD) schon zu Beginn betont hatte.

Denn für Vorgänger Harald Preßmann war es nach immerhin 18 Jahren als Bürgermeister gleichzeitig die letzte Zusammenkunft dieser Art. Und über 20 Gäste finden sich normalerweise auch eher selten im Zuschauerraum ein.

Als Ehrengäste waren Landrat Torsten Warnecke (SPD), Nachbar-Bürgermeister Timo Lübeck (CDU) aus Haunetal und Niederaulas Rathauschef Thomas Rohrbach angereist, der zudem Vorsitzender der Bürgermeisterkreisversammlung ist. Sie alle überbrachten Glückwünsche und Präsente, berichteten von ihren eigenen Erfahrungen im guten Miteinander und hießen „den Neuen“ in ihren Reihen herzlich willkommen.

Ebenso gratulierten natürlich die Fraktionsvorsitzenden der Haunecker Gemeindevertretung, mit denen Bolender künftig in anderer Position zusammenarbeiten wird als bisher. Gemeinsam wolle man auch weiterhin zum Wohle der Gemeinde handeln. Guido Loeffler (CDU) wünschte dem neuen Bürgermeister zudem ein ebenso „glückliches Händchen beim Öffnen von Fördertöpfen“ wie es Harald Preßmann bewiesen habe.

Seinem Vorgänger galt dann auch der erste Dank Bolenders, denn dank Preßmanns Vorarbeit sei Hauneck gut für die Zukunft gerüstet. „Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe und ein motiviertes Team in der Verwaltung, der Kita und beim Bauhof“, betonte der Rotenseer, wenngleich es mit Blick auf die vielen wichtigen Themen in den kommenden Jahren sicher nicht einfacher werde.

Einen Tipp bekam der neue Bürgermeister am Dienstag übrigens immer wieder zu hören: Der Ehefrau regelmäßig Blumen mitzubringen, da es abends doch oft länger dauere, empfahl nicht nur Vorgänger Harald Preßmann.

Ein paar Formalien zu erledigen hatten die Gemeindevertreter dann aber auch noch: Sie stimmten einmütig der Fortführung der Leader-Organisationsstrukturen im Landkreis beziehungsweise der Bewerbung um die erneute Anerkennung als Leader-Region ab 2023 zu.

Damit sichert die Kommune gleichzeitig zu, sich im Falle einer erneuten Anerkennung mit jährlich rund 2400 Euro an der Finanzierung zu beteiligen – eine Summe, die die Gemeinde laut Preßmann um ein Vielfaches zurückbekomme, wenn Projekte in Hauneck gefördert werden.

Keine Einwände gab es außerdem gegen Niederaula und Cornberg als neue Mitglieder im kommunalen Archivverbund Hersfeld-Rotenburg, dem damit dann 17 von 20 Kommunen angehören.

Zudem wählten sie Stephan Bolender als Vertreter für die Verbandsversammlungen der ekom21, des Abfallwirtschafts-Zweckverbands, des Gasversorgungszwecksverbands, des Wasserverbands Haune und der Gesellschafterversammlung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft.
Als Stellvertreterin für den AZV wurde Gudrun Strube (SPD) aus dem Gemeindevorstand gewählt. In allen anderen Versammlungen wird der Bürgermeister automatisch vom Ersten Beigeordneten vertreten.

(Nadine Meier-Maaz)

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