2,1 Millionen Euro für stabiles Netz

Das Strom-Umspannwerk in Gethsemane wird modernisiert

Das Bild zeigt das Umspannwerk bei Gethsemane aus der Vogelperspektive.
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Aus der Vogelperspektive: Das Umspannwerk Philippsthal bei Gethsemane wird bis Jahresende für 2,1 Millionen Euro modernisiert und erweitert.

Das im Jahr 2009 gebaute 110-kV-Umspannwerk im Philippsthaler Ortsteil Gethsemane wird derzeit modernisiert und erweitert. 2,1 Millionen Euro werden investiert.

Gethsemane - Die Anlage soll eine stabile und zuverlässige Energieversorgung für den Kalibergbau und die Region sichern. Beteiligt sind die Netzbetreiber Avacon und EAM Netz sowie das Bergbauunternehmen K+S. Rund acht Tonnen Stahl und 4,5 Kilometer neue Steuerkabel werden laut Pressemitteilung von Avacon für die Erweiterung benötigt. In die Modernisierung werden rund 2,1 Millionen Euro investiert, wovon Avacon 1,6 Millionen Euro und K+S 500 000 Euro trägt. Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

„Im Wesentlichen werden wir nach Abschluss der Arbeiten die allgemeine Leistungsfähigkeit des Umspannwerks, die Versorgungssicherheit und die Anlagensicherheit durch den Einbau modernster Technik deutlich erhöht haben“, erklärt Avacon-Projektleiter Matthias Haase. Neben der Erhöhung der Übertragungsleistung des Umspannwerkes wird hierbei auch die komplette Schutztechnik erneuert. Durch den Umbau der Anlage können bei einem Störfall alle an dem Umspannspannwerk angeschlossenen Verbraucher direkt und unterbrechungsfrei weiter versorgt werden. Auch die Steuerungstechnik des Umspannwerkes wird erneuert. Hier unterstütze Avacon K+S bei der Anpassung ihrer Schutz- und Steuerungssysteme. „Mit dem Umbau des Umspannwerks Philippsthal haben wir für das gesamte Werk Werra eine leistungsstarke und hochverfügbare Einspeisung geschaffen, auf deren Basis wir für die kommenden Jahre und die bevorstehende Energiewende in der öffentlichen Versorgung gut gerüstet sind“, erklärt Matthias Lückert, Leiter Energietechnik des K+S-Werks Werra.

Der Netzbetreiber Avacon ist Teil des Eon-Konzerns, mit 38,5 Prozent sind jedoch auch mehr als 80 Kommunen und Landkreise an dem Unternehmen beteiligt. (red/jce)

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