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Suchaktion in Rotenburg: Kind sollte in Fulda gefallen sein - Polizei gibt Entwarnung

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Von: Nadine Maaz, Christopher Ziermann

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Das Bild zeigt vorn drei Einsatzkräfte der DLRG, die mit Stange und Taschenlampe im Wasser stehen. Hinten ist ein Fahrzeug zu sehen, das für Licht sorgt.
DLRG im Einsatz: Mit Stangen wurde das Wasser abgesucht. © Christopher Ziermann

In Rotenburg ist am Freitagabend mit einem Großaufgebot nach einem Kind gesucht worden, das in die Fulda gefallen sein sollte. Nach fast drei Stunden gab es schließlich Entwarnung.

+++ 21.10 Uhr: Die Polizei gibt Entwarnung: Nach bisherigen Ermittlungen war ein zwölfjähriges Mädchen mit seinem Fahrrad zur Mitteilungszeit in dem betroffenen Bereich bei Braach, um nachzuschauen, wie hoch das Wasser ist. Die Zeugin, die schließlich Alarm auslöste, beobachtete die Szenerie von der anderen Seite des Flussufers und interpretierte den plötzlichen Sichtverlust als Gefahrenlage für das Kind. Auf der Uferseite des Kindes war das Hochwasser aber noch passierbar, sodass das Kind aus Sichtweite der Zeugin verschwand.

Aufgrund des großen Suchaufgebots von Feuerwehren, DLRG und Polizei hatte sich der Sachverhalt schnell in der Bevölkerung herumgesprochen. Insgesamt waren etwa 100 Einsatzkräfte vor Ort. Gegen 20.15 Uhr meldete sich schließlich der Vater des Mädchens bei der Polizei, dass es sich um seine Tochter gehandelt haben könnte. Und nach der Befragung des Mädchens und Sichtung des Fahrrads ergaben sich laut Polizei Übereinstimmungen zu den Aussagen der Zeugin.

Die Suchmaßnahmen wurden daraufhin beendet, da sich keinerlei Hinweise auf eine weitere Person in hilfloser Lage oder eine sonstige vermisste Person während der Einsatzmaßnahmen ergaben.

+++ 20.20 Uhr: Die bislang erfolglose Suche wurde gegen 20 Uhr vorerst abgebrochen. Es liegt offenbar auch weiterhin keine Vermisstenmeldung vor, sodass unklar ist, ob tatsächlich ein Kind in die Fulda gefallen war oder nicht.

+++ 19.50 Uhr: Das Suchgebiet ist inzwischen flussabwärts bis Alheim-Baumbach ausgeweitet worden, der Bahnübergang bei Baumbach ist gesperrt.

++++ 19.13 Uhr: Inzwischen ist auch ein Hubschrauber im Einsatz. Die Polizei fährt außerdem umher, um per Lautsprecher nach einem möglicherweise vermissten Kind zu fragen oder einem, das nass, aber wohlbehalten nach Hause gekommen ist. Bisher gab es keine Vermisstenmeldung.

Das Bild zeigt Einsatzkräfte der DLRG am Fuldaufer.
Suchaktion: In Rotenburg soll ein Kind in die Fulda gefallen sein. © Christopher Ziermann

Laut Polizei soll eine Zeugin eine Person gesehen haben, die augenscheinlich im Hochwasser verschwand. Es soll sich dabei möglicherweise um ein Kind gehandelt haben, das ein weißes Rad mit sich führte. Derzeit sind Rettungstaucher sowie ein Großaufgebot von Rettungskräften vor Ort.

Ob tatsächlich ein Mensch im Hochwasser verschwunden ist, kann aktuell aber noch nicht bestätigt werden, so die Polizei.

Update von 19.08 Uhr: Am Sportplatz in Braach wurde die Flutlichtanlage eingeschaltet, zahlreiche Einsatzfahrzeuge leuchten die Einsatzstelle ebenfalls aus. Es wird mit Stangen und Taschenlampen im Wasser nach dem Kind gesucht. Aktuell deutet vieles darauf hin, dass es sich nicht um einen Fehlalarm handelt.

Große Suchaktion in Rotenburg: Kind soll in Fulda gefallen sein

Erstmeldung von Freitag, 18.02.2022, 18.51 Uhr: Rotenburg – In Rotenburg im Kreis Hersfeld-Rotenburg wird ersten Informationen zufolge ein Kind vermisst, das in die Fulda gefallen sein soll.

Das Bild zeigt Polizisten und einen Feuerwehrmann am Wasser.
Suchaktion: In Rotenburg soll ein Kind in die Fulda gefallen sein. © Christopher Ziermann

In den Fuldawiesen rund um den Sportplatz in Braach ist ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr und DLRG im Einsatz. Das Kind soll zuletzt mit einem Fahrrad an der Fulda gesehen worden sein. (czi/nm)

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