Tierisch wild und einfach nur klasse

Allerbeste Stimmung bei Prunksitzung in Ronshausen

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Jeder ein kleiner Schlagerstar: Ilja Richters Disco-Team begeisterte mit alten Hits in neuer Verpackung. Bürgermeister Markus Becker (3. von rechts) eiferte seinem Namensvetter nach und besang das „rote Pferd“. 

Ronshausen. Anfangs zeigte das Publikum kleine Schwächen beim Bravo- und Zugabe-Rufen bei der ersten Prunksitzung in Ronshausen. Doch dann kamen die Gäste in Fahrt und erlebten eine tolle-Karnevalsshow.

Spätestens nach den wunderschönen Liedern der Bänkelsänger, Ilja Richters vielfarbiger Disco-Show und dem begeisternden Auftritt des Männerballetts des Kultur- und Carneval-Vereins (KCV) Ronshausen gab es kein Halten mehr.

Der ganze große Saal im Haus des Gastes war aus dem Häuschen. „So toll war es lange nicht mehr!“, resümierte sichtlich zufrieden KCV-Vorstandsmitglied Ralf Heußner. Und er hatte recht: Was die Jecken aus dem oberen Ulfetal -natürlich mit Spitzen auf die „im Moorland“ lebenden Weiteröder - an Highlights abfeuerten, war mottogemäß „tierisch wild“ und einfach nur „klasse“.

Das ging schon los beim Einmarsch von Gardeballett und Elferrat, dem wie immer der unnachahmliche Sitzungspräsident Edmund „Eddy“ Weiler vorstand, und dem Showtanz der KCV-Küken. Wie eine „Affenbande“ rasten sie auf der Suche nach der Kokosnuss mit den „KCV-Hühnern“ durch den Wald. Auch die KCV-Kids gaben ihr Bestes, und zusammen mit den „Großen“ vom KCV-Mädchenballett und vom KCV-Ballett verzückten sie in ganz neuer, die herrlich dekorierte Bühne ausfüllender Tanzformation: Anmut und Sportlichkeit in strahlendem Rot-Weiß!

Aber auch die Spaßmacher in der und rund um die Bütt herum wussten zu überzeugen. Angefangen beim den Finger in die Wunde legenden „Nicht-Politiker“ Michael Nuhn, über die Unglaublichen (Sandra Tobi und Steffen Hildebrand), die als Zoowärter Begebenheiten aus dem Dorf-und-Badepark-Zoo Ronshausen aufspießten, bis hin zu Kättchen und Eulalia (Daniela Rößler und Kathrin Schade), die kräftig und deftig über die Männer herzogen.

Ein ganz besonderer Höhepunkt war einmal mehr der Auftritt des verrückten Paares (Margret und Eddy Weiler), der wegen des anstehenden Umzugs der beiden Rheinländer nach Oberbayern mit Abschiedsschmerz und dickem Lob aus dem Munde von Heinrich Curth endete: „Ihr wart immer mit Herz, Humor und großer Strahlkraft unterwegs!“ 

Narren feiern in Ronshausen

Während sich die Landeier anschließend auf Kreuzschifffahrt begaben, segelten die Bänkelsänger auf alten und neuen Wegen: mit genialem Scharmützel-Gesang („Ronshausen ist geil, das ist priiiiima!“), der neuen Liebeserklärung von Frank Schäfer an seine Heimat und dem fantastischen Hulapalu-Auftritt à la Andreas Gabalier von Michael Nuhn.

Sensationell gut drauf war auch das von Bürgermeister Markus Becker verstärkte Disco-Team von Ilja Richter (Sascha Schumann), das auf dem „Süderhof“ Station machte und bei dem es von der Biene Maja bis zu den Eisbären alle möglichen singenden Kreaturen zu bewundern gab.

Abschlussknaller war das als herrlich kostümierte Piratentruppe zu Filmmusik aus „Der Fluch der Karibik“ auftretende KCV-Männerballett. Mit scharfen Schwertern setzte es dem Ronshäuser Karneval die Krone auf und leitete weit nach Mitternacht über ins große, nicht enden wollende, die Bürgerhaus-Bühne zum Platzen bringende Finale.

Worüber in Ronshausen bei der Prunksitzung gelacht wurde, lesen Sie in der gedruckten Montagausgabe und im E-Paper unserer Zeitung.

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