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Umweltbildungszentrum Licherode möchte weitere Zielgruppen erreichen

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Von: Carolin Eberth

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Geschäftsführer Stefan Ross und Umweltpädagogin Sandra Steiner vor dem UBZ. Sie präsentieren das neue Logo, ein Holzschild
Das Umweltbildungszentrum in Licherode will wissenschaftlicher werden und baut seine Angebote aus. Geschäftsführer Stefan Ross und Umweltpädagogin Sandra Steiner präsentieren das neue Logo. © Carolin Eberth

Das Umweltbildungszentrum Licherode (UBZ) hat sich erfolgreich durch die Pandemie gekämpft und die Zeit sinnvoll genutzt, um ihre Angebote auszubauen und sich neu aufzustellen.

Licherode – Mit Spaß werde ein Ansatz verfolgt, bei dem ganzheitliches Lernen, eigene Erfahrung und neben biologischen Aspekten auch soziale Kompetenzen und kulturelle Impulse im Mittelpunkt stehen, mit der Blickrichtung: Was bedeutet das für mein eigenes Leben und Handeln?

„Wir richten unsere Angebote jedoch nicht nur für Schulklassen und Kinder aus, sondern mittlerweile auch verstärkt für Lehrlinge, Studenten, Firmen und Erwachsene“, sagt Geschäftsführer Stefan Ross. Beispielsweise habe er die Mitarbeiter der Gemeinde Alheim geschult und sei mit ihnen in die Wälder um Licherode eingetaucht.

Insbesondere werde dabei der Bezug zum eigenen Lebens- und Arbeitsumfeld herausgearbeitet. „Denn mit dem Wissen kommt auch das Denken“, sagt Ross und nennt damit einen der Leitsprüche des Umweltbildungszentrums. „Wir wollen dabei nicht mit gehobenem Finger aufzeigen, was gut und schlecht ist. Aber wir wollen die Seminarteilnehmer darauf hinweisen, was ihr Handeln eventuell für Konsequenzen für die Umwelt haben kann und Achtsamkeit für diese Zusammenhänge wecken.“

Um eine Ausweitung der Zielgruppen bei der Arbeit in der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu erreichen, hat sich das Umweltbildungszentrum auch in anderen Bereichen neu aufgestellt: „Zuerst haben wir ein neues Logo entworfen, neue Mitarbeiter eingestellt und auch eine andere Internetseite konzipiert“, erzählt Ross.

Auf dieser sei seit Kurzem auch ein vierminütiger Imagefilm über das UBZ zu finden. „Außerdem haben wir die Coronazeit, in der wir keine Kinder und Erwachsene beherbergen konnten, dafür genutzt, unsere Räumlichkeiten zu verschönern und herzurichten.“

Seit Juli vergangenen Jahres habe das UBZ dann wieder seine Türen für Gäste öffnen können und es sei laut des Geschäftsführers auch bis Oktober komplett ausgebucht. „Wir überlegen aktuell, ob wir ab Herbst auch Angebote für Geflüchtete aus der Ukraine anbieten. Hier sind wir allerdings aktuell noch in der Planungsphase“, erzählt Geschäftsführer Stefan Ross.

Info: umweltbildungszentrum.de

(Carolin Eberth)

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