Umzug der Radiologie-Praxis vom Klinikum in die Bad Hersfelder Innenstadt

Dr. Johnannes Flicker an seinem Arbeitsplatz.

Hersfeld-Rotenburg. Die Radiologie-Praxis im Klinikum wird geschlossen und eröffnet am 1. Juli in neuen Räumen an der Breitenstraße 38 in Bad Hersfeld.

Die Gemeinschaftspraxis der Drs. Flicker/Reh/Szabo/Hossfeld, die ihren Hauptsitz in Rotenburg im Kreiskrankenhaus hat, kann in der neuen Praxis 35 bis 38 Kernspins pro Woche mehr leisten als bisher im Klinikum.

Dort stehen der Praxis zurzeit nur zweimal sechs Stunden pro Woche für Untersuchungen zur Verfügung, da die Geräte in der übrigen Zeit für die stationären Patienten benötigt werden, erklärte Dr. Johannes Flicker. Die Zweigpraxis für ambulante Kassenpatienten am Klinikum schließt am 17. Juni.

Patienten mit Überweisung zum Kernspin (MRT) warten zurzeit bis zu sieben Wochen auf einen Termin beim Radiologen. Zusammen mit den Kernspins im KKH und im Herz- und Kreislaufzentrum in Rotenburg, wo die Großpraxis ebenfalls tätig ist, werden zurzeit 280 ambulante Kernspin-Untersuchungen von Kassenpatienten pro Woche im Kreisgebiet vorgenommen. Das Radiologie-Team umfasst 34 MTA und Arzthelferinnen und sechs Ärzte.

Trotz der Kapazitätserweiterung ab Juli ist nicht mit einer wesentlichen Verkürzung der Wartezeit zu rechnen, weil Patienten nicht nur aus dem Kreisgebiet kommen, sondern auch beispielsweise aus Eschwege oder Hünfeld.

Der Standort mitten in der Stadt sei für die Patienten im Hersfelder Raum bestens erreichbar, erklärte Flicker. In unmittelbarer Nähe befinden sich Parkplätze, die Bushaltestelle ist vor der Haustür, und im näheren Umfeld praktizieren rund 20 Ärzte, deren Patienten ab Juli kurze Wege zum Röntgen und MRT haben.

In die Räume, in denen zuvor die Dresdner beziehungsweise Commerzbank ihren Sitz hatte, und für die Geräte investieren die Ärzte 2,5 Millionen Euro.

Neben einem hochmoderen MRT steht in der neuen Radiologie-Praxis an der Breitenstraße ab Juli auch eine Röntgenanlage zur Verfügung, mit der digitale Bilder erstellt werden. Diese erscheinen schon Sekunden nach der Aufnahme auf dem Bildschirm des Arztes. Die neue Technik spart nicht nur Zeit, sondern sie sei auch strahlenschonender, erklärt Dr. Johannes Flicker.

Beim Röntgen gibt es keine Wartezeiten, und mit Überweisung zur Computertomografie (CT) bekommen Patienten in zwei bis vier Tagen einen Termin. Für ein ambulantes CT gibt es im Kreisgebiet für Kassenpatienten nur die Möglichkeit in der Praxis am Kreiskrankenhaus in Rotenburg.

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