Aufwendige Bergungs- und Reinigungsarbeiten

Unfall auf A4: Mehrere Lkw verlieren Kontrolle - Stundenlange Sperrung

Ein Auffahrunfall auf der A 3 hatte eine Vollsperrung und lange Staus zur Folge.
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Mehrere Unfälle auf der A4 hatten zeitweise eine Vollsperrung zur Folge. (Symbolfoto).

Für fünf Stunden war die A4 am Dienstagabend (06.10.2020) zwischen Friedewald und Wildeck in Fahrtrichtung Dresden gesperrt. Grund war ein Unfall mit drei Lkw.

Wildeck - Für fünf Stunden war die A4 am Dienstag ab 23 Uhr zwischen Friedewald und Wildeck-Hönebach in Fahrtrichtung Dresden gesperrt. Grund war ein Unfall auf regennasser Fahrbahn, an dem drei Lastwagen beteiligt waren. Es gab zum Glück keine Verletzten, teilte die Polizei mit.

Ein 54-jähriger Sattelzugfahrer aus Karlsruhe hatte demnach mit seinem Fahrzeug den rechten von zwei Fahrstreifen der A4 in östlicher Fahrtrichtung befahren. In einem Gefällestück zwischen den Anschlussstellen Friedewald und Wildeck-Hönebach kam der Sattelzug aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, so die Polizei, auf regennasser Fahrbahn ins Schlingern und touchierte zunächst die rechte Außenschutzplanke. Durch starkes Gegenlenken kam der Sattelzug nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Der Fahrer brachte den Sattelzug nach etwa 100 m auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Ein nachfolgender (Klein-) Lkw aus Polen, der auf dem linken Fahrstreifen unterwegs war, musste von seinem Fahrer stark abgebremst werden und kam auf der rutschigen Fahrbahn ins Schleudern. Im weiteren Verlauf prallte der Kleinlaster nach links in die Schutzplanke, schleuderte anschließend wieder nach rechts und stieß dort gegen den Sattelzug eines 28-jährigen Fahrers aus dem Landkreis Meißen (Freistaat Sachsen).

Die Fahrer der Lkw blieben durch das Unfallgeschehen unverletzt.

Durch den Anprall des 54-jährigen Sattelzugfahrers an der Mittelschutzplanke wurde der Kraftstofftank der Sattelzugmaschine beschädigt und eine größere Menge Kraftstoff lief auf die Fahrbahn. Durch die nasse Fahrbahn verteilte sich der Kraftstoff über beide Fahrstreifen auf etwa 300 Metern und bildete hierdurch einen rutschigen Film auf der gesamten Fahrbahn.

Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Dresden musste wegen Bergungs- und aufwendigen Reinigungsarbeiten der Feuerwehr Bad Hersfeld und der Autobahnmeisterei Hönebach für etwa 5 Stunden (teilweise) komplett gesperrt werden. Der Schaden wird auf 30.000 Euro geschätzt.

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