Vermarktung startet: Aus Husarenkaserne wird Gewerbegebiet

Das ehemalige Gelände der Husarenkaserne aus der Luft betrachtet: Die Fläche ist Eigentum der Stadt Sontra. Sie ist 24 Hektar groß. Davon sind etwa Dreiviertel als Gewerbegebiet nutzbar. Der Rest sind Grünflächen, Straßen oder Wald. Archivfoto: WR/nh

Sontra/Nentershausen/Herleshausen. Die Vermarktung der Gewerbeflächen auf dem ehemaligen Gelände der Husarenkaserne in Sontra kann beginnen. Die Erschließung ist abgeschlossen.

Die letzten Bauarbeiten wurden Ende Dezember 2014 beendet. Wasserversorgung, Kanäle und Straßen sind fertig. Auch die Straßenbeleuchtung ist neu.

Der Zweckverband Interkommunale Zusammenarbeit Sontra-Nentershausen-Herleshausen, zu dem auch die Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner gehören, hatte das Gelände 2012 gekauft und will dort ein gemeinsames interkommunales Gewerbegebiet aufbauen. Die letzten Soldaten hatten die Kaserne 2007 verlassen.

„Wir haben keine Eile. Wir werden nicht aus Panik verkaufen. Wer sich als erster meldet, bekommt nicht automatisch den Zuschlag“, betonte Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt, der vor kurzem auch zum neuen Vorsitzenden des Zweckverbands gewählt worden ist. „Unser Hauptziel ist, dass Arbeitsplätze geschaffen werden“, sagte Eckhardt.

Der Zweckverband setzt nicht nur auf die großen Unternehmen. „Auch kleinere Betriebe aus der Region, die sich vergrößern wollen, sind willkommen“, erklärte der Nentershäuser Bürgermeister Ralf Hilmes.

Kontakt: Interessenten können sich bei Thomas Eckhardt melden, Telefon 05653/977711.

Von René Dupont

Was der Umbau des Kasernengeländes zum Gewerbegebiet kostet und wie das finanziert werden soll, lesen Sie in unserer gedruckten Freitagausgabe.

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