Versuch an JGS: Rotenburger Schule darf G8 und G9 parallel anbieten

Rotenburg. Der Rückkehr zum neunjährigen Gymnasialzweig (G9) an der Jakob-Grimm-Schule (JGS) in Rotenburg steht nichts mehr im Wege.

Der Kreistag hat einem Schulversuch einstimmig zugestimmt, der bereits mit dem neuen Schuljahr beginnen soll. Dann können G8 und G9, also das Abitur nach zwölf beziehungsweise 13 Schuljahren, parallel angeboten werden.

Damit wird dem Wunsch der Mehrheit der Lehrer, aber auch vieler Eltern entsprochen. Der Kreistag war die letzte Hürde. Die Schulkonferenz hatte dem Vorschlag bereits zugestimmt, ebenso das Staatliche Schulamt. Auch das Kultusministerium hat bereits im Februar schriftlich angekündigt, dass dem Antrag der JGS entsprochen werde. Formell steht allerdings noch aus, dass der Erlass des Kultusministeriums, der die Grundlage für einen G8/G9-Schulversuch darstellt, noch aktualisiert und veröffentlicht wird. Daran wird in Wiesbaden gerade gearbeitet.

Die nach den Sommerferien startende Jahrgangsstufe 5 wird in den Schulversuch aufgenommen. In den ersten beiden Jahren werden die Schüler aber noch weitgehend gleich unterrichtet. Erst ab der siebten Jahrgangsstufe wirkt sich dann die Trennung von G8 und G9 vollständig aus, und die Schüler werden in unterschiedlichen Klassen unterschiedlich schnell zum Abitur geführt.

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