So viele Wildunfälle wie noch nie zuvor

Polizeidirektion Hersfeld-Rotenburg stellt Verkehrsstatistik vor

Hersfeld-Rotenburg. 2548 Verkehrsunfälle – die von der Polizei registriert und aufgenommen wurden – haben sich im vergangenen Jahr auf den Straßen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ereignet. Das waren 111 mehr als noch ein Jahr zuvor. Dabei erreichte die Zahl der Wildunfälle mit 648 den höchsten Wert, der im Landkreis je erfasst wurde. 589 waren es 2015.

Bei den Verkehrsunfällen kamen 2016 zwei Menschen ums Leben. Auch ein Jahr zuvor hatten zwei Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben gelassen. Die Zahl der Schwerverletzten stieg vergangenes Jahr im Vergleich zu 2015 jedoch um vier auf nunmehr 107 an.

Die meisten Verkehrsunfälle (382) wurden demnach von jungen Fahrern zwischen 18 und 24 Jahren verursacht. Aber auch Senioren tragen häufig die Verantwortung für Verkehrsunfälle. Bei 150 Karambolagen waren die Verursacher 65 bis 74 Jahre alt. Noch ältere Verkehrsteilnehmer hatten sogar Schuld an 160 Verkehrsunfällen.

Überhöhte Geschwindigkeit

Bei den jungen Fahrern war meist überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache. Rasen spielte bei den Unfällen mit Senioren dagegen kaum eine Rolle. Hier waren es Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren, das Nichtbeachten der Vorfahrt oder nicht ausreichender Sicherheitsabstand.

An 20 Unfällen waren im zurückliegenden Jahr 20 Kinder beteiligt. 2015 waren es noch 26 Mädchen und Jungen gewesen. Dabei wurden acht Kinder verletzt, die mit ihrem Fahrrad unterwegs waren. Fünf Kinder wurden als Fußgänger von Kraftfahrzeugen erfasst. Sechs Kinder erlitten Verletzungen als Mitfahrer in einem Auto und ein Kind wurde als Sozius auf einem Motorroller verletzt.

Die Zahl der Motorradunfälle stiegt im Jahr 2016 um zwei auf nunmehr 66 an. Um zwölf auf jetzt 68 ging die Zahl der Unfälle mit Fahrrädern nach oben.

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