Stallpflicht für Geflügel gilt ab Montag und im Kreis nur in Obersuhl, Bosserode, Kleinsee und Widdershausen

Vogelgrippe: Naturschutzgebiet Rhäden als Risikozone eingestuft

Hersfeld-Rotenburg. Vorsicht vor der Vogelgrippe herrscht jetzt in Hessen: Das Land Hessen hat vorsorglich eine Anordnung verfasst, die ab kommendem Montag, 21. November, auch für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg gelten wird.

„Es gibt keinen Grund zur Panik, weil es in Hessen noch keine Fälle gibt“, erklärte Dirk M. Herrmann, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vom Landkreis, auf Anfrage. Einzelfälle habe es bislang lediglich in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen gegeben.

Als Risikozone ist das Naturschutzgebiet Rhäden zwischen den Gemarkungen Obersuhl, Bosserode und dem thüringischen Dankmarshausen vom Umweltministerium eingestuft worden.

Die Stallpflicht für Geflügel gilt ab Montag und im Kreis auch nur in den Gemarkungen Obersuhl, Bosserode, Kleinensee und Widdershausen in der Nähe des Naturschutzgebietes Rhäden. teilt Herrmann mit.

Zu den betroffenen Gebieten in Nordhessen zählen die Fuldaauen bei Kassel, weswegen die für das Wochenende geplante Bundesvogelschau abgesagt wurde.

Der Erreger der klassischen Geflügelpest H5N8 ist für Menschen allerdings ungefährlich. Schon aus hygienischen Gründen sollten Vogelkadaver nicht angefasst werden. Auch Hunde sollten davon ferngehalten werden. In Fällen von tot aufgefundenen Wildvögeln steht das Veterinäramt in Bad Hersfeld unter Telefon 0 66 21 / 87 23 02 zur Verfügung. (bal/sbs)

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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