1. Startseite
  2. Lokales
  3. Rotenburg / Bebra

Von Bierathlon bis Ballermann: Obersuhl ist bereit für die Kirmes

Erstellt:

Von: Lea-Sophie Mollus

Kommentare

Die Tanzfläche ist bereit, um alles Weitere für die Obersuhler Kirmes kümmern sich unter anderem Jonas Bartzolt (von links), Thomas Rubke, Julius Kratzenburg, Oliver Danz, Freddy Merscher, Moritz Pfeffer, Simeon Koch, Lukas Giessler, Matthis Roppel und Sven Reuter von der Kirmesgesellschaft.
Die Tanzfläche ist bereit, um alles Weitere für die Obersuhler Kirmes kümmern sich unter anderem Jonas Bartzolt (von links), Thomas Rubke, Julius Kratzenburg, Oliver Danz, Freddy Merscher, Moritz Pfeffer, Simeon Koch, Lukas Giessler, Matthis Roppel und Sven Reuter von der Kirmesgesellschaft. © Lea-Sophie Mollus

Wo jetzt noch die blanke Tanzfläche zu sehen ist, sollen bald gefeiert werden: Die Kirmesgesellschaft Obersuhl lädt ab Donnerstag, 1. September, auf den Festplatz ein.

Obersuhl – Dort soll fünf Tage lang der Bär – oder frei nach dem Kirmes-Maskottchen wohl eher der „Fettfuchs“ – steppen. Und das nach einer Corona-Pause wieder in vollem Umfang. „Wir freuen uns, dass wir dieses Jahr wieder richtig durchziehen können“, sagt Jonas Bartzoff, Vorstandsmitglied der Kirmesgesellschaft. Der 25-Jährige freut sich am meisten auf den Festzug am Sonntag – doch auch vorher stehen viele Programmpunkte auf dem Plan.

Los geht es am Donnerstag um 16 Uhr mit Blasmusik-Platzkonzerten an fünf verschiedenen Standorten im Ort. Anschließend, ab 20 Uhr, wird am Festplatz traditionell vom „Fettfuchs“ die Kirmes ausgegraben – dazu gibt es Kirmesschnaps.

Weiter geht es am Freitag ab 19 Uhr mit der Kranzniederlegung am Obersuhler Friedhof zum Gedenken an die Gefallenen. Um 20 Uhr startet der Fackelumzug, anschließend wird im Festzelt das Fass angestochen. Als „Mega-Disco“ preist die Kirmesgesellschaft ihr Freitagabend-Programm an: Mit Stamm-DJ „X-cite“ am Mischpult und Ballermann-Sänger Ikke Hüftgold steht ab 22 Uhr „das große Highlight“ an, wie Bartzoff sagt.

Der Samstag startet um 14 Uhr mit einer Neuheit: dem Bierathlon durch den Rhäden. Vier Leute, vier Kilometer, eine Kiste Bier. Wer zuerst alles austrinkt, gewinnt. Weiter geht es um 15 Uhr mit der Kinderkirmes, bevor am Abend ab 20.30 Uhr beim Kirmes-Tanz mit der Eventband „Madison“ wieder die Tanzfläche beben soll.

Noch Plätze frei beim Festumzug

Am Sonntag findet ab 10 Uhr der traditionelle ökumenische Gottesdienst im Festzelt statt. Ab 11 Uhr gibt es ein Festzug-Antrinken im Zelt, bevor um 13.30 das große Highlight startet: Für den großen Festumzug gibt es laut Bartzoff bereits über 30 Anmeldungen. Auch wer spontan dabei sein möchte, kann sich noch anmelden – bei Henner Kesten, Telefon 01 72/3 77 89 93. Anschließend musizieren die Kapellen des Festumzugs im Festzelt, ab 18 Uhr steht dann die Oldie-Disco mit DJ Captain Vogler auf dem Plan.

Zum Abschluss der Obersuhler Kirmes gibt es am Montag ab 11 Uhr traditionell einen Frühschoppen, der von der Obersuhler Blasmusik begleitet wird.

Die Preise betragen für Freitagabend 10 Euro und für Samstag 8 Euro (nur Abendkasse). An den restlichen Kirmestagen ist der Eintritt frei. Als weitere Neuheit gibt es in diesem Jahr ein Wochenendticket mit Festival-Bändchen. Wer 35 Euro zahlt, bekommt zwei Mal Eintritt, zehn Getränkechips und eine Bratwurstmarke. Wer noch 15 Euro drauflegt wird zum stolzen Besitzer eines echten Obersuhler Kirmeskrugs.

Zwar bekommt auch die Kirmesgesellschaft die höheren Fixkosten durch Inflation und steigende Gas- und Strompreise zu spüren – gibt diese aber nur bedingt an die Besucher weiter. „Wir nehmen einen geringeren Gewinn gerne in Kauf. Die Hauptsache ist, dass die Kirmes stattfinden kann“, sagt Bartzoff. Dass sich die Misere aus 2016 wiederholt, als das Fest ausfallen musste, weil sich kein Verein um die Organisation gekümmert hatte, will die Kirmesgesellschaft in jedem Fall vermeiden. Schließlich hat sie sich 2017 extra dafür gegründet. (Lea-Sophie Mollus)

Auch interessant

Kommentare