Vorschlag zur Bahnhofstraße: Fahrtrichtung umkehren

Der kritische Bereich: Die Sicht beim Auffahren auf die Spange/Kreisstraße/neue Bahnhofstraße ist trotz Verkehrsspiegel schlecht, beim An- und Abfahren zum und vom Sparda-Parkplatz (rechts) und demnächst auch dem Kiss-und-Ride-Parkplatz vor dem Gama-Altenzentrum (links) gibt es besonders zu Stoßzeiten Probleme. Foto:  Schankweiler-Ziermann

Bebra. Die Bahnhofsstraße sollte Einbahnstraße in Richtung Nürnberger Straße werden. Das hat Bürgermeister Uwe Hassl in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung vorgeschlagen.

Anlass war eine Anfrage der SPD-Fraktion zur Verkehrssituation in der „alten“ oberen Bahnhofstraße. Hier gestalte sich die Verkehrssituation besonders zu Stoßzeiten unübersichtlich, hatte die SPD-Fraktion festgestellt und befürchtet, mit Fertigstellung des Bahnhofseingangs West mit dem Kiss-und-Ride-Parkplatz werde sich die Lage noch zuspitzen. Die Sozialdemokraten fragten nach der Möglichkeit einer zweiten Ausfahrt vom Sparda-Parkplatz aus - nur zum Rechtsabbiegen auf die Kreisstraße (Spange), die vor dem Bahnhof entlang führt. Eine solche Lösung sei geprüft, jedoch von den Behörden abgelehnt worden, erklärte Bürgermeister Hassl. Es sei deshalb auch nicht möglich, nachträglich eine solche zweite Ausfahrt einzurichten.

Hassl erklärte, einige Probleme lösten sich, wenn der Bahnhofsvorplatz fertiggestellt sei. Dann werde sich die Situation auch auf dem Sparda-Parkplatz entspannen. Das eigentliche Problem sei das Abbiegen auf die Spange. Die bereite auch nach Beseitigung der Milchglasscheiben und dem Aufstellen eines Verkehrsspiegels noch Schwierigkeiten. Außerdem müsse man nach Fertigstellung des Bahnhofsvorplatzes mit noch mehr Verkehr in beiden Richtungen auf dem kurzen Stück zwischen dem Sparda-Parkplatz auf der einen Seite und dem dann neuen Kiss-und-Ride-Parkplatz vor dem Altenzentrum auf der anderen Seite sowie der Kreisstraße rechnen.

Um Abhilfe zu schaffen, schlägt Hassl vor, die Einbahnregelung auf der alten Bahnhofstraße umzukehren, also in Richtung Nürnberger Straße. Dann dürfe niemand mehr von der alten Bahnhofstraße aus auf die neue Spange/Kreisstraße abbiegen. Von den Parkplätzen Sparda und dem noch herzustellenden Kiss-und-Ride-Parkplatz müssten alle die Bahnhofstraße herunter fahren. Der Verkehrsspiegel sei dann überflüssig und sogar die Milchglasscheiben könnten wieder angebracht werden.

Leben in die Nürnberger Str.

Diese Regelung würde kaum mehr als 2000 Euro kosten und außerdem die untere Nürnberger Straße wieder beleben, die mit dem Spangenbau „praktisch totgefallen“ sei. Hassl bat um Unterstützung für den Vorschlag. (ank)

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