16 Wohnungen im Ortskern

VR-Bankverein plant zwei Mehrfamilienhäuser in Ransbach

Bauplatz in Ortslage: Auf diesem Gartengrundstück an der Ransbacher Finkenstraße will der VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg zwei Mehrfamilienhäuser errichten. Auf Höhe des rechten Zaunfeldes soll dazu eine Stichstraße auf das Gelände führen. Links im Hintergrund der Rohbau der Tagespflege der Gemeindediakonie.
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Bauplatz in Ortslage: Auf diesem Gartengrundstück an der Ransbacher Finkenstraße will der VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg zwei Mehrfamilienhäuser errichten. Auf Höhe des rechten Zaunfeldes soll dazu eine Stichstraße auf das Gelände führen. Links im Hintergrund der Rohbau der Tagespflege der Gemeindediakonie.

Der VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg will im Hohenrodaer Ortsteil Ransbach zwei Mehrfamilienhäuser mit jeweils acht Wohnungen errichten.

Ransbach - Entstehen sollen die Gebäude auf einer von dem genossenschaftlichen Kreditinstitut bereits erworbenen innerörtlichen Freifläche an der Finkenstraße. Zur Erschließung der Mietshäuser soll von dort künftig eine eigene Stichstraße abzweigen. Parkplätze und überdachte Unterstellmöglichkeiten für die Fahrzeuge der Bewohner sind auf einem direkt an den Bauplatz angrenzenden Grundstück an der Ecke Amselstraße/Finkenstraße vorgesehen. Die nicht bebauten oder befestigten Flächen sollen als begrünte Außenanlage gestaltet werden. Laut Beschlussvorlage des Hohenrodaer Gemeindeparlaments wird die geplante Wohnanlage auch nach der Fertigstellung komplett im Eigentum des VR-Bankvereins bleiben.

Während der Sitzung des Hohenrodaer Gemeindeparlaments am Dienstagabend im Ransbacher Bürgersaal äußerte sich Bürgermeister Andre Stenda erfreut über den zusätzlichen Wohnraum in der Gemeinde. Die 16 geplanten Wohnungen seien behindertengerecht und damit eine ideale Ergänzung zur in unmittelbarer Nachbarschaft im Bau befindlichen Tagespflege der Diakonie. Auch die Redner der vier Parlamentsfraktionen lobten unisono die innerörtlichen Baupläne des VR-Bankvereins. Dementsprechend brachte das Gemeindeparlament dann auch einstimmig die ersten drei planungsrechtlichen Schritte auf den Weg: So soll zunächst zwischen Bauherr und Gemeinde ein städtebaulicher Vertrag abgeschlossen werden, der für das weitere Vorgehen die Verantwortlichkeiten, Rechte und Pflichten beider Parteien regelt.

Mit dem Aufstellungsbeschluss des Parlaments wurde zudem die für das Projekt notwendige Bauleitplanung angestoßen, die nach dem beschleunigten Verfahren ohne Umweltprüfung ablaufen soll. Als dritter Beschluss des Parlaments beginnt damit bereits die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange wie Behörden und Infrastrukturbetreiber. Die Kosten der Bauleitplanung trägt der VR-Bankverein als Bauherr. (Jan-Christoph Eisenberg)

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