Fest der Handels- und Gewerbevereinigung lockte Hexen in Bebras Innenstadt

Warzen und Zaubertränke

Bebra. Der Bebraer Rathausmarkt glich einem märchenhaften Zauberwald. Zwischen Tannenbäumen stand ein hölzernes Hexenhäuschen, nebenan Hänsel und Gretel, Rotkäppchen und der böse Wolf in Omas Bett, allesamt in Holz geschnitzt. Beim Abschlussfest der Winteraktion der Handels- und Gewerbevereinigung (HGV) Bebra huschten Hexen und Zauberer durch Bebras Innenstadt.

Selbst eine Helferin vom Deutschen Roten Kreuz passte sich dem Motto an und verkleidete sich als Hexe - mit spitzem Hut und hässlicher Warze auf der Nase. Über ihre Wange krabbelte eine Spinne. Die nötigen Hexenutensilien gab es vor Ort auch zu kaufen. Die Stadt Bebra hatte die Buden zur Verfügung gestellt, an denen Bebraer Vereine Hexenhüte, blinkende Teufelshörner, Waffeln und Punsch verkauften.

Mit Warzen besetzt

Wolfgang Schneider, der in diesem Jahr vom Vorsitz der HGV zurücktritt, hatte sich das Motto ausgedacht und freute sich über eine erfolgreiche Veranstaltung mit zahlreichen Gästen, von denen viele dem Aufruf gefolgt waren und sich verkleidet hatten. Mit Warzen-besetzter Nase verkaufte Ursula Hieronymus eine deftige Gulaschsuppe namens Hexensuppe.

Die Mama der kleinen Leonie Landsrat hatte ein orangenes Hexenkleid hervorgekramt, mit dem sie sich als Kind verkleidet hatte. Die Oma spendierte dazu einen Besen aus ihrer Kindheit. Eine halbe Stunde lang ließ sich Leonie mit Schminke anmalen. So verkleidet, war sie heute eine der zauberhaftesten Hexen in Bebra.

Carmen Vesper kam mit ihren Kindern Carl und Adele aus Rotenburg und freute sich über die belebte Bebraer Innenstadt und das gute Programm für Kinder.

Ein Bebraer Theatermann erzählte mit einem riesigen Bilderbuch die schöne Geschichte vom ängstlichen Ritter Wilo, der die Königstochter aus den Klauen des Drachen befreite.

Tanz um das Feuer

Am Abend tanzte die Tanzgruppe der Sozialen Förderstätten Bebra den Hexentanz rund um ein Feuer auf dem Rathausmarkt. Unter allen Kunden, die sich an der Einkaufsaktion der Handels- und Gewerbevereinigung mit Karten und Stempeln beteiligt hatten, wurden Preise verlost.

Für die Dauer von zwölf, sechs beziehungsweise drei Monaten müssen die Gewinner keinen Strom bezahlen.

Von Achim Meyer

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.