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Wehrda auf dem Weg zur Kunst

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Von: Christine Zacharias

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Angela Dorn, die Ministerin für Wissenschaft und Kunst (3.v.r.), hat auf ihrer Sommertour Wehrda besucht und sich von Dorothee Stuckardt (5.v.r.) das Projekt „Wehrda auf dem Weg zur Kunst“ vorstellen lassen. Mit von der Partie waren neben engagierten Haunetalern auch Landrat Torsten Warnecke (4.v.r.) und Alina Hanske-Vogt, Regionalbeauftragte des Projekts Landkulturperlen Nord (rechts).
Angela Dorn, die Ministerin für Wissenschaft und Kunst (3.v.r.), hat auf ihrer Sommertour Wehrda besucht und sich von Dorothee Stuckardt (5.v.r.) das Projekt „Wehrda auf dem Weg zur Kunst“ vorstellen lassen. Mit von der Partie waren neben engagierten Haunetalern auch Landrat Torsten Warnecke (4.v.r.) und Alina Hanske-Vogt, Regionalbeauftragte des Projekts Landkulturperlen Nord (rechts). © Christine Zacharias

Angela Dorn, Ministerin für Wissenschaft und Kunst, hat am Mittwoch Haunetal besucht und sich über das vom Land gefördert Projekt „Wehrda auf dem Weg zur Kunst“ informiert.

Wehrda – Die Kunst muss nicht auf’s Dorf gebracht werden, sie ist schon da. Davon ist Angela Dorn, Ministerin für Wissenschaft und Kunst in Hessen, überzeugt. Mit dem Projekt „LandKulturPerlen“ sollen diese kulturellen Schätze auf dem Land sichtbar gemacht und gefördert werden. Einer davon ist „Wehrda auf dem Weg zur Kunst“. Dort war die Ministerin am Mittwoch während ihrer Sommertour zu Gast.

Dorothee Stuckardt, Initiatorin und unermüdliche Triebfeder der Kunstmeile in Wehrda, erläutert der Ministerin, Landrat Torsten Warnecke und der Ersten Beigeordneten der Gemeinde Haunetal Ulrike Klawonn, was am 21. August geplant ist. „Wehrda auf dem Weg zur Kunst“ soll sowohl heimischen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bieten, ihre Arbeiten öffentlich ausstellen zu können. Dabei geht es nicht nur um Bilder, sondern um eine Fülle kreativer Dinge, die an Mauern und Zäunen, in Pavillons und Gärten gezeigt werden.

Etwa zwölf bis 15 Künstler seien da, erklärt Erik Grösch, der selbst eine Kunst- und Musik-Aktion plant. Nicht nur Anschauen und Flanieren ist möglich, es werden auch Workshops angeboten, in denen Udo Friedrich und Ines Kilgus Kindern und Erwachsenen zeigen, wie sie ihre eigene Kreativität entdecken und selbst etwas gestalten können.

Dafür wird am Sonntag, 21. August, die Straße „Auf der Langen Wiese“ in Wehrda abgesperrt. Von 11 bis 17 Uhr können Kinder mit Kreide die Straße bemalen, Besucher schauen oder mitmachen –zum Beispiel Abbildungen von Diktatoren und Kriegstreibern mit Farbe bewerfen – und natürlich sich mit allerlei Speisen und Getränken stärken. Unter anderem hat Dorothee Stuckardt, der es ein Anliegen ist, mit der Kunstaktion auch soziale Akzente zu setzen, Wein von Winzern aus dem Ahrtal organisiert, der gegen (großzügige) Spenden genossen werden kann.

Ministerin Dorn, die selbst in Wehrda bei Marburg lebt, ist vom Engagement der Wehrdaer aus dem Haunetal sehr beeindruckt und hört mit Interesse zu, als von den Anfängen der künstlerischen Arbeit in Jürgen Klähns Kulturscheune, den zahlreichen Gemeinschaftsprojekten und dem Mehrgenerationenhaus erzählt wird.

Erst recht erfreut ist sie, als sie erfährt, dass bereits eine weitere Aktion für nächstes Jahr in Planung ist. So wirke das Fördergeld, das Wehrda aus dem Fördertopf der Landkulturperlen erhalten habe, nachhaltig, betont Angela Dorn. (Christine Zacharias)

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