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Tannen werden auch im Kreis Hersfeld-Rotenburg etwas teurer

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Vorbereitungen laufen auf Hochtour: (von links) Tanja Pfau und Katrin Ritter vom Pflanzenhof Dickenrück in Rotenburg stellen sich auf den Weihnachtsbaumverkauf ein.
Vorbereitungen laufen auf Hochtour: (von links) Tanja Pfau und Katrin Ritter vom Pflanzenhof Dickenrück in Rotenburg stellen sich auf den Weihnachtsbaumverkauf ein. © Daniel Göbel

Krisenbedingte Preiserhöhungen machen sich aktuell in nahezu jedem Bereich bemerkbar. Auch Anbieter von Weihnachtsbäumen in der Region sind betroffen.

Hersfeld-Rotenburg – Zum Beispiel im Forstamt Rotenburg muss man in diesem Jahr etwas mehr für seinen Baum bezahlen, sagt Hilmar von Bodelschwingh, kommissarischer Leiter des Forstamtes. Weihnachtsbaumverkäufe finden am 14. Dezember von 14 bis 17 Uhr am Forsthaus Guttels, Kasseler Straße 148, in Rotenburg, und am Forsthaus Bengendorf, Wildecker Straße 25, in Heringen, statt. „Angeboten werden Nordmanntannen ab 21 Euro je vollen Meter und am Forsthaus Bengendorf zusätzlich noch Fichten ab zehn Euro je vollen Meter“, sagt Bodelschwingh.

Qualitativ seien die Bäume, trotz des geringen Niederschlags im Sommer, wieder in einem guten Zustand, auch durch die Niederschläge in den vergangenen Wochen. Käufer müssten also keine Bedenken haben, dass die Nadeln durch den trockenen Sommer schneller fallen könnten. Ein Temperaturschock könnte jedoch dazu führen, dass der Baum etwas früher nadelt. Hat man seinen Baum bis zum Aufstellen im Freien untergestellt, rät Hilmar von Bodelschwingh, ihn langsam an das warme Wohnzimmer zu gewöhnen – ihn also beispielsweise ein paar Tage in einen mittelwarmen Raum zu stellen.

Das Forstamt Bad Hersfeld wird in diesem Jahr keine Christbäume verkaufen. „Die Bäume in unseren Kulturen sind leider noch zu klein, deshalb können wir keinen Weihnachtsbaumverkauf anbieten“, erklärt Kersten Eidam vom Forstamt Bad Hersfeld.

Von einer krisenbedingten Preiserhöhung bei Tannenbäumen von rund zehn Prozent, spricht auch Jörg Hafermas vom Biomassehof Rotenburg. Das läge zum Beispiel an den steigenden Kosten für Logistik, Verpackungsmaterial und Lohn. Neben Weihnachtsbaumverkäufen auf seinem Hof, mit Bratwurst und Glühwein, gibt es wieder einen Weihnachtsbaumlieferservice. Interessierte können sich mit Angabe der Wunschgröße bei ihm melden. Der Baum könne dann entweder auf dem Biomassehof abgeholt oder gegen eine kleine Gebühr nach Hause geliefert werden. „Die Bäume haben ein schönes, sattes grünes Nadelkleid. Der Hitzesommer hat den Bäumen nicht geschadet.“ (Carolin Eberth)

Hier gibt es im Kreis Hersfeld-Rotenburg noch Bäume zum Weihnachtsfest

Frisch geschlagene Weihnachtsbäume werden bis zum 24. Dezember von 9 bis 21 Uhr in Mecklar an der Friedloser Straße 14 verkauft; in der Gärtnerei Kühn, Dreherstraße 22, in Bad Hersfeld; in Breitenbach am Herzberg täglich an der Hauptstraße 36; auf dem Kartoffelhof Schneider in Wippershain, montags und mittwochs von 17 bis 19 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr; auf dem Schlosshof Neuenstein am 17./18. Dezember von 10 bis 14 Uhr. Bei Obi in Bad Hersfeld gibt es zu den regulären Öffnungszeiten Weihnachtsbäume. ebe

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