Dorfgemeinschaftshaus wieder eingeweiht – größtes Projekt der Dorferneuerung

Weißenhasels gute Stube

Kraftvoll: der Männergesangverein Weißenhasel.

Weissenhasel. Die Weißenhaseler haben so kräftig in die Hände gespuckt, dass so manches Dorf wohl neidisch werden wird: Bei der Sanierung und Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses haben die Bürger 2785 Stunden am Bau geschwitzt und damit sage und schreibe 50 000 Euro an Eigenleistung erbracht.

Das größte Projekt der Dorferneuerung ist nach über einjähriger Bauzeit geschafft – aus dem Sanierungsfall Dorfgemeinschaftshaus ist ein Schmuckstück geworden. Und das haben die Weißenhaseler am Donnerstagabend mit einer Einweihungsfeier gebührend gewürdigt.

„Einmalig in der Region“

„Für uns ist ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen“, sagte Ortsvorsteher Willi Stange, der auch Vorsitzender des Arbeitskreises Dorferneuerung ist. Er dankte besonders den ehrenamtlichen Helfern – 70 Männern und 20 Frauen zwischen 14 und 76. „Dieser Einsatz ist wohl einmalig in unserer Region.“ Er dankte auch Alt-Bürgermeister Lothar Schmidt für die Vorarbeit, und den Firmen, die sich beteiligt hatten. Für die Jugendlichen seien jetzt die kalten Zeiten an der Bushaltestelle vorbei.

„Das Dorferneuerungsprogramm des Landes ist ein Mitmach-Programm. Es fordert dazu auf, sich an der Gestaltung des Dorflebens zu beteiligen. Dies ist in Weißenhasel in hervorragender Weise geschehen“, betonte Karlheinz Bornschier, der Vorsitzende der Nentershäuser Gemeindevertretung. Er dankte allen Beteiligten für den Einsatz. „Dieser gelungene Umbau wird der Gemeinschaft sehr förderlich sein“, betonte Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt für sich und die Dorferneuerungsbehörde des Landkreises, die ebenfalls viel Lob erhielt. „Die Verbundenheit in unserem Ort ist besonders stark. Das sieht man auch an dieser guten Stube hier“, erklärte Pfarrer Dieter Rothhardt.

Für einen feierlichen musikalischen Rahmen sorgten die Weißenhaseler Musikanten und der Männergesangverein Weißenhasel. Karl-Heinz Sandrock und Norbert Zuber blickten mit einem Bildervortrag unterhaltsam auf die Bauarbeiten zurück.

Von René Dupont

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