Wälder sollten nicht betreten werden

Nach dem Sturm am Wochenende: Einige Straßen in Hersfeld-Rotenburg sind noch gesperrt

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Hersfeld-Rotenburg. Nach dem Sturm am Wochenende sind im Kreis Hersfeld-Rotenburg noch Straßen gesperrt, Wälder sollen nicht betreten werden. Die Einsatzkräfte hatten viel zu tun. 

27 Einsätze wegen umgestürzter Bäume, davon 25 im Laufe des Samstags, haben die Einsatzkräfte des Landkreises Hersfeld-Rotenburg am vergangenen Wochenende beschäftigt.

Verletzte seien nicht zu beklagen, allerdings gab es laut Mitteilung von Pelle Faust, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landkreises, fünf Stromausfälle und sieben Straßen mussten gesperrt werden.

Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren

Kein Durchkommen war noch am Montagmittag auf der L3251 zwischen Kleinensee und Bodesruh, betroffen waren außerdem die K71 zwischen Nentershausen und Ulfen und die K50 zwischen Erkshausen und Rockensüß.

Am Vormittag gesperrt waren zudem die Verbindungswege zwischen Solz und Bauhaus, Solz und Gut Boxerode, die Straße zum Eisenberg hinauf sowie zwischen Obergeis und Hof Beiersgraben.

Infos über das Wetter vom Wochenende und die Aussichten für die kommenden Tage gibt es hier.

Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar erklärt die Situation: „Viele Aufräumarbeiten hätten am Wochenende bei Dunkelheit und Sturm durchgeführt werden müssen. Für die Einsatzkräfte hat das ein zusätzliches Risiko bedeutet, das die Einsatzleiter der Feuerwehren zum Glück nicht eingegangen sind. Daher wurden die Straßen gesperrt.“ Am Montag laufen die Aufräumarbeiten der Feuerwehren, Bauhöfe, Straßenmeistereien und der Mitarbeiter von Hessenforst auf weiter Hochtouren.

Gefahr noch nicht gebannt

Zwar wurde am Wochenende niemand verletzt, die Gefahr ist laut Dittmar aber noch nicht gebannt: „Die Wälder sollten nicht betreten werden, solange Hessenforst noch mit der Abarbeitung der Sturmschäden beschäftigt ist. Absperrungen auf Straßen und Wegen werden nicht ohne Grund aufgestellt. Viele Bäume, deren Standfestigkeit nicht mehr ausreicht, können auch jetzt noch umstürzen.“

In Situationen wie diesen seien nicht die Motorsäge, sondern zunächst Flatterband und Warnbarken die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände der Einsatzkräfte, um gefährdete Bereiche zunächst absperren und die Lage bei Tageslicht neu beurteilen zu können. Mit Sinn und Verstand werden jetzt nach und nach alle Gefahrenstellen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg beseitigt – meist liege die Zuständigkeit bei den Kollegen der Straßenmeistereien oder Hessenforst.

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