200.000 Euro Schaden

Autotransporter brannte auf A4: Fahrer durch Stichflamme schwer verletzt

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Heiß gelaufene Bremsen als Ursache: Ein Autotransporter hat auf der A4 gebrannt. 

Beim Versuch, seinen brennenden Autotransporter auf der A4 bei Wildeck zu löschen, ist ein Sattelzugfahrer aus Litauen am Dienstagmorgen schwer verletzt worden. 

Der 63-Jährige war gegen 10.25 Uhr auf der A4 zwischen Obersuhl und Gerstungen in Fahrtrichtung Osten unterwegs.  Er bemerkte aufsteigenden Rauch und Flammen an der Hinterachse seines Aufliegers, der mit fünf neuwertigen Elektroautos beladen war. 

Der Fahrer fuhr auf den Standstreifen und versuchte, mit einem Feuerlöscher den vermutlich durch einen technischen Defekt entstandenen Brand zu löschen. Bei dem Löschversuch wurde der 63-Jährige von einer Stichflamme getroffen und schwer verletzt. Zudem erlitt der Mann eine Rauchgasvergiftung.

Notarzt flog mit dem Hubschrauber ein 

Da in der Umgebung kein Notarzt zur Verfügung stand, wurde ein Rettungshubschrauber mit Notarzt zur Unfallstelle alarmiert. Der schwer verletzte Fahrer wurde vor Ort versorgt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren.  

Weil kein Notarzt in Reichweite war, wurde ein Rettungshubschrauber mit Hubschrauber angefordert. 

Die Feuerwehren aus Obersuhl, Bad Hersfeld, Wommen und Herleshausen rückten zur Einsatzstelle aus und konnten durch massiven Schaumeinsatz verhindern, dass sich die Flammen auf die gesamte Ladung ausbreiteten. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird von der Polizei mit 200.000 Euro beziffert.

Während der Rettungs- und Löscharbeiten musste die A4 in Fahrtrichtung Osten für etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt werden. Anschließend wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es bildete sich ein Stau von fünf Kilometern.

Von Yuliya Krannich

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