Kein Geld vom Bund für die Kleinschwimmhalle Obersuhl

Muss dringend saniert werden: Die Kleinschwimmhalle Obersuhl. Foto: Dupont

Wildeck / Berlin. Der Bund wird die Kleinschwimmhalle Obersuhl nicht fördern.

Das dringend sanierungsbedürftige Schwimmbad ist nicht unter den 56 kommunalen Einrichtungen, die Geld aus einem neuen Förderprogramm erhalten.

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Bauministerin Barbara Hendricks hat am Freitag die Liste der kommunalen Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur veröffentlicht, deren Sanierung in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 140 Millionen Euro unterstützt wird. 980 Förderanträge waren laut Ministerium eingegangen.

Aus Hessen werden vier Einrichtungen gefördert, allerdings nicht die Kleinschwimmhalle. Die Gemeinde Wildeck hatte sich Hoffnungen auf die Unterstützung aus Berlin gemacht, da sie aufgrund ihrer schwierigen Haushaltslage eine Sanierung kaum selbst finanzieren kann. 

„Das ist für uns eine Katastrophe“, war die erste Reaktion von Bürgermeister Alexander Wirth. Etwa zwei Millionen Euro dürfte die Sanierung kosten, der Bund hätte angesichts der Haushaltslage Wildecks rund 90 Prozent gefördert. Die verbleibenden Eigenmittel hätte die Gemeinde laut Wirth aufbringen können. „Jetzt stehen wir wieder ganz am Anfang“, sagte Wirth.

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